I21.4 Akuter subendokardialer Myokardinfarkt

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAkuter Myokardinfarkt / instabile Angina pectoris und andere akute ischämische Herzkrankheiten / Pulmonale Herzkrankheit (> 74 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 2 weitere Quellen · zuletzt 16.07.2025 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Innenschichtinfarkt o.n.A.

Nicht-ST-Hebungsinfarkt [NSTEMI] o.n.A.

Nichttransmuraler Myokardinfarkt o.n.A.

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt über I21.-

Angina pectoris (I20.–)

BSGBSG, Urteil vom 16.07.2025: Prüfverfahren nach § 275 Abs 1c SGB 5 – Korrektur der Hauptdiagnose – teleologische Reduktion der Regelung über Datensatzkorrekturen nach de …16.07.2025

Die Regelung über Datensatzkorrekturen nach der Prüfverfahrensvereinbarung 2016 (juris: PrüfvVbg) ist im Fall der Korrektur der Hauptdiagnose teleologisch dahingehend zu reduzieren, dass im gerichtlichen Verfahren sich der Vergütungsanspruch unter voller materieller Prüfung nach der sich danach ergebenden Hauptdiagnose bestimmt, der Anspruch des Krankenhauses aber auf den Rechnungsbetrag beschränkt ist, der sich aus der ursprünglich erfolgten Kodierung oder in zulässiger Weise erfolgten Nachkodierung ergibt.

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BSGBSG, Urteil vom 16.07.2025: Ausschluss der Korrektur und Ergänzung von Datensätzen nach Ablauf der Änderungsfristen – Rechtsfolgen des § 7 Abs 5 PrüfvV 2016 nicht dispo …16.07.2025

Krankenversicherung - Krankenhausvergütung - Abrechnungsprüfung - Präklusionswirkung des § 7 Abs 5 PrüfvV 2016 - Konkretisierung des Prüfgegenstandes - Ausschluss der Korrektur und Ergänzung von Datensätzen nach Ablauf der Änderungsfristen - Rechtsfolgen des § 7 Abs 5 PrüfvV 2016 nicht dispositiv - Eintritt der Präklusionswirkung auch bei fehlender Mitteilung der abschließenden Entscheidung

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Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

124.833 Fälle · 66 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 49 % Innere Medizin’22

Rang 11 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,73 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 71, der Frauen ab etwa 78 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1100,001 %1,0
15 bis unter 18 Jahre1100,001 %7,0
18 bis unter 20 Jahre181620,014 %2,8
20 bis unter 25 Jahre5743140,046 %4,3
25 bis unter 30 Jahre9675210,077 %4,1
30 bis unter 35 Jahre308249590,25 %4,2
35 bis unter 40 Jahre7656091560,61 %4,8
40 bis unter 45 Jahre1.8661.5013651,5 %4,5
45 bis unter 50 Jahre3.4292.7796502,7 %4,8
50 bis unter 55 Jahre6.7335.3541.3795,4 %5,1
55 bis unter 60 Jahre10.8568.6212.2358,7 %5,7
60 bis unter 65 Jahre13.27910.0723.20711 %6,1
65 bis unter 70 Jahre14.74410.6584.08612 %6,9
70 bis unter 75 Jahre16.11911.0185.10113 %7,4
75 bis unter 80 Jahre15.6619.9615.70013 %7,8
80 bis unter 85 Jahre21.75312.7099.04417 %8,0
85 bis unter 90 Jahre13.7506.9866.76411 %7,9
90 bis unter 95 Jahre4.5222.0062.5163,6 %7,7
ab 95 Jahren8752925830,70 %6,7

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,5 Tagen (40 bis unter 45 Jahre) und ⌀ 8,0 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

190.685 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Kardiologie (49 % und 40 %)

  • Innere Medizin49 %93.459
  • Kardiologie40 %76.604
  • Herzchirurgie4,7 %8.873
  • Intensivmedizin3,2 %6.135
  • Geriatrie1,2 %2.365
  • Übrige 27 Abteilungen1,7 %3.249
▸ Übrige einzeln
  • Pneumologie0,24 %455
  • Chirurgie0,24 %450
  • Thoraxchirurgie0,23 %448
  • Gastroenterologie0,19 %356
  • Neurologie0,18 %351
  • Nephrologie0,16 %306
  • Sonstige Fachabteilung0,15 %277
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,093 %178
  • Gefäßchirurgie0,057 %108
  • Endokrinologie0,045 %86
  • Unfallchirurgie0,031 %59
  • Urologie0,022 %41
  • Orthopädie0,019 %37
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,017 %32
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,007 %13
  • Rheumatologie0,005 %9
  • Neurochirurgie0,004 %8
  • Strahlenheilkunde0,003 %6
  • Dermatologie0,003 %5
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,003 %5
  • Plastische Chirurgie0,003 %5
  • Augenheilkunde0,002 %4
  • Kinderkardiologie0,002 %4
  • Pädiatrie0,001 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,001 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,001 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I21.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Akute subendokardiale Nekrose
Primärschlüssel
Akuter nichttransmuraler Myokardinfarkt
Primärschlüssel
Akuter nichttraumatischer subendokardialer Infarkt
Primärschlüssel
Akuter subendokardialer Myokardinfarkt
Primärschlüssel
Infarkt der Myokardinnenschicht
Primärschlüssel
Nicht-ST-Hebungsinfarkt
Primärschlüssel
Nichttransmuraler Myokardinfarkt
Primärschlüssel
Non-Q-Wave-Myokardinfarkt
Primärschlüssel
NSTEMI [Nicht-ST-Hebungsinfarkt]
Primärschlüssel

Änderungen1

2024Untergliedert
Inhalte übergeleitet in I21.40I21.41I21.48
2010Bestand
Akuter subendokardialer Myokardinfarkt

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte