I08.0 Krankheiten der Mitral- und Aortenklappe, kombiniert

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:123Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSARheumatische Herzerkrankungen, Endo- und Perikarditis, Erkrankungen der Mitral- oder Aortenklappe, sonstige Herzfehler — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 1 weitere Quelle · zuletzt 16.07.2025 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Beteiligung von Mitral- und Aortenklappe, unabhängig davon, ob als rheumatisch bezeichnet oder nicht näher bezeichnet

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt für Aufnahmen ab 01.09.2020 · auch für Rechnungen, die am 21.07.2020 in MD-Prüfung waren

Bei einem Patienten liegen eine leichte Aortenstenose und eine höhergradige Mitralinsuffizienz vor. Die Genese der Klappenvitien ist nicht bekannt. Sind die Vitien jeweils spezifisch nach der Art des Vitiums zu kodieren oder ist eine Schlüsselnummer aus I08.‐ Krankheiten mehrerer Herzklappen zu verwenden?

seit Jahrgang 2022gilt über I08.-

Entscheidung des Schlichtungsausschusses zu der KDE 533, veröffentlicht am 21.07.2020

BSGBSG, Urteil vom 16.07.2025: Ausschluss der Korrektur und Ergänzung von Datensätzen nach Ablauf der Änderungsfristen – Rechtsfolgen des § 7 Abs 5 PrüfvV 2016 nicht dispo …16.07.2025

Krankenversicherung - Krankenhausvergütung - Abrechnungsprüfung - Präklusionswirkung des § 7 Abs 5 PrüfvV 2016 - Konkretisierung des Prüfgegenstandes - Ausschluss der Korrektur und Ergänzung von Datensätzen nach Ablauf der Änderungsfristen - Rechtsfolgen des § 7 Abs 5 PrüfvV 2016 nicht dispositiv - Eintritt der Präklusionswirkung auch bei fehlender Mitteilung der abschließenden Entscheidung

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Kodetext I08.0 im Jahrgang 2026 →

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

85 Fälle · 59 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 43 % Herzchirurgie’24

Rang 4149 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1011,2 %13,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000–11,5
25 bis unter 30 Jahre1011,2 %–
30 bis unter 35 Jahre1101,2 %–
35 bis unter 40 Jahre000–16,0
40 bis unter 45 Jahre1101,2 %1,0
45 bis unter 50 Jahre1101,2 %22,5
50 bis unter 55 Jahre2202,4 %11,5
55 bis unter 60 Jahre7528,2 %22,6
60 bis unter 65 Jahre3303,5 %14,6
65 bis unter 70 Jahre1710720 %18,5
70 bis unter 75 Jahre168819 %16,8
75 bis unter 80 Jahre169719 %19,0
80 bis unter 85 Jahre117413 %17,2
85 bis unter 90 Jahre7348,2 %6,5
90 bis unter 95 Jahre1011,2 %17,5
ab 95 Jahren000–14,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

342 Fälle

Vor allem Herzchirurgie und Innere Medizin (43 % und 30 %)

  • Herzchirurgie43 %147
  • Innere Medizin30 %104
  • Kardiologie13 %43
  • Geriatrie7,3 %25
  • Intensivmedizin2,6 %9
  • Übrige 6 Abteilungen4,1 %14
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie2,3 %8
  • Sonstige Fachabteilung0,58 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,29 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,29 %1
  • Neurologie0,29 %1
  • Urologie0,29 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I08.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis25

Aorten- und Mitralklappenentzündung
Primärschlüssel
Aorten- und Mitralklappenfehler
Primärschlüssel
Aorten- und Mitralklappeninsuffizienz
Primärschlüssel
Aorten- und Mitralklappensklerose
Primärschlüssel
Aorten- und Mitralklappenstenose
Primärschlüssel
Aorten- und Mitralklappenvitium
Primärschlüssel
Aortenklappenendokarditis mit Mitralklappenkrankheit
Primärschlüssel
Aortenklappeninsuffizienz mit Mitralklappenkrankheit
Primärschlüssel
Aortenmitralvitium
Primärschlüssel
Chronische rheumatische Entzündung der Mitral- und Aortenklappe
Primärschlüssel
Chronische rheumatische Insuffizienz der Mitral- und Aortenklappe
Primärschlüssel
Chronische rheumatische Krankheit der Mitral- und Aortenklappe
Primärschlüssel
Chronische rheumatische Sklerose der Mitral- und Aortenklappe
Primärschlüssel
Chronische rheumatische Stenose der Mitral- und Aortenklappe
Primärschlüssel
Chronischer rheumatischer Fehler der Mitral- und Aortenklappe
Primärschlüssel
Chronisches rheumatisches Vitium der Mitral- und Aortenklappe
Primärschlüssel
▸ noch 9 Einträge
Kombiniertes Mitral- und Aortenklappenvitium
Primärschlüssel
Mitral- und Aortenklappenvitium
Primärschlüssel
Mitralaortenvitium
Primärschlüssel
Mitralklappenendokarditis mit Aortenklappenkrankheit
Primärschlüssel
Mitralklappeninsuffizienz mit Aortenklappenkrankheit
Primärschlüssel
Mitralklappenstenose mit Aortenklappenkrankheit
Primärschlüssel
Rheumatische Aortenklappeninsuffizienz mit Mitralklappenkrankheit
Primärschlüssel
Rheumatische Aortenklappenstenose mit Mitralklappenkrankheit
Primärschlüssel
Rheumatische Mitralklappeninsuffizienz mit Aortenklappenkrankheit
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Krankheiten der Mitral- und Aortenklappe, kombiniert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte