H90.5 Hörverlust durch Schallempfindungsstörung, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2020Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAMittelohrentzündung, exkl. chronisch-eitrige Formen, Fremdkörper im Hals-Nasen-Ohren-Trakt und Hörverlust — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 6Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 6 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Angeborene Schwerhörigkeit oder Taubheit o.n.A.

Hörverlust: neural o.n.A.

Hörverlust: perzeptiv o.n.A.

Hörverlust: sensorineural o.n.A.

Hörverlust: sensorisch o.n.A.

Hörverlust: zentral o.n.A.

Schallempfindungsschwerhörigkeit o.n.A.

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über H90.-

Die Diagnosen Schwerhörigkeit und Taubheit können mit einem passenden Kode aus den Kategorien

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Alphabetisches Verzeichnis28

Angeborene Schwerhörigkeit
Primärschlüssel
Angeborene Taubheit
Primärschlüssel
Innenohrschwerhörigkeit
Primärschlüssel
Isolierte mitochondriale neurosensorische Schwerhörigkeit
90641Primärschlüssel
Isolierter mitochondrial bedingter neurosensorischer Hörverlust
90641Primärschlüssel
Kochleare Schwerhörigkeit
Primärschlüssel
Kongenitale Schwerhörigkeit a.n.k.
Primärschlüssel
Kongenitale Taubheit a.n.k.
Primärschlüssel
Labyrinthschwerhörigkeit
Primärschlüssel
Mitochondriale nicht-syndromale sensorineurale Schwerhörigkeit
90641Primärschlüssel
Mitochondriale nichtsyndromale sensorineurale Schwerhörigkeit mit erhöhter Empfindlichkeit gegen Aminoglykoside
168609Primärschlüssel
Neuraler Hörverlust
Primärschlüssel
Perzeptionsschwerhörigkeit
Primärschlüssel
Perzeptiver Hörverlust
Primärschlüssel
Postlinguale nichtsyndromale genetisch bedingte Schwerhörigkeit
216452Primärschlüssel
Prälinguale nichtsyndromale genetisch bedingte Schwerhörigkeit
216445Primärschlüssel
▸ noch 12 Einträge
Retrokochleäre Taubheit
Primärschlüssel
Rindentaubheit
Primärschlüssel
Schallempfindungsschwerhörigkeit
Primärschlüssel
Schwerhörigkeit durch Schallempfindungsstörung
Primärschlüssel
Schwerhörigkeit mit Albinismus
998Primärschlüssel
Sensorineuraler Hörverlust
Primärschlüssel
Sensorischer Hörverlust
Primärschlüssel
Syndrom der sensorineuralen Schwerhörigkeit mit hochgradiger Myopie
363396Primärschlüssel
Taubheit durch Schallempfindungsstörung
Primärschlüssel
Zentrale Taubheit
Primärschlüssel
Zentraler Hörverlust
Primärschlüssel
Zentral-neurale Hörminderung
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)6

998
Albinismus-Schwerhörigkeit-SyndromADFN · Albinismus-Taubheit-Syndrom
363396
Hochgradige Myopie-sensorineurale Schwerhörigkeit-Syndrom
90641
Mitochondriale nicht-syndromale SchwerhörigkeitSubtypHörverlust, isolierter neurosensorischer, mitochondrial bedingter · Mitochondriale isolierte sensorineurale Taubheit · +4
216452
Postlinguale Schwerhörigkeit, nicht-syndromale, genetisch bedingteSubtypzurückgezogenIsolierter postlingualer genetischer Hörverlust · Postlinguale Schwerhörigkeit, isolierte, genetisch bedingte
216445
Prälinguale nichtsyndromale genetisch bedingte SchwerhörigkeitSubtypzurückgezogenIsolierter prälingualer genetischer Hörverlust · Prälinguale Schwerhörigkeit, isolierte, genetisch bedingte
168609
Schwerhörigkeit, mitochondriale nichtsyndromale sensorineurale, mit erhöhter Empfindlichkeit gegen AminoglykosideSubtypzurückgezogenHörverlust, isolierter mitochodrialer neurosensorischer, mit erhöhter Empfindlichkeit gegen Aminoglykoside

Änderungen

2010Bestand
Hörverlust durch Schallempfindungsstörung, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2020 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte