H90.1 Einseitiger Hörverlust durch Schallleitungsstörung bei nicht eingeschränktem Hörvermögen der anderen Seite

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVerbrennungen, Verätzungen, Entzündungen und Fremdkörper im HNO-Trakt — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über H90.-

Die Diagnosen Schwerhörigkeit und Taubheit können mit einem passenden Kode aus den Kategorien

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

500 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 92 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’24

Rang 2337 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 38, der Frauen ab etwa 43 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr10552,0 %2,9
1 bis unter 5 Jahre151143,0 %2,4
5 bis unter 10 Jahre3121106,2 %2,6
10 bis unter 15 Jahre2816125,6 %2,9
15 bis unter 18 Jahre191363,8 %2,9
18 bis unter 20 Jahre11832,2 %2,5
20 bis unter 25 Jahre239144,6 %2,2
25 bis unter 30 Jahre3114176,2 %2,8
30 bis unter 35 Jahre3517187,0 %3,1
35 bis unter 40 Jahre4325188,6 %2,6
40 bis unter 45 Jahre3716217,4 %2,3
45 bis unter 50 Jahre292095,8 %2,6
50 bis unter 55 Jahre3412226,8 %2,6
55 bis unter 60 Jahre4020208,0 %2,8
60 bis unter 65 Jahre4423218,8 %2,7
65 bis unter 70 Jahre3117146,2 %3,1
70 bis unter 75 Jahre226164,4 %4,3
75 bis unter 80 Jahre7161,4 %3,0
80 bis unter 85 Jahre6241,2 %4,4
85 bis unter 90 Jahre4130,80 %3,8
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

6.725 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (92 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde92 %6.171
  • Pädiatrie5,9 %399
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,4 %95
  • Kinderchirurgie0,25 %17
  • Kinderkardiologie0,19 %13
  • Übrige 8 Abteilungen0,45 %30
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,13 %9
  • Geburtshilfe0,089 %6
  • Neonatologie0,089 %6
  • Innere Medizin0,074 %5
  • Chirurgie0,015 %1
  • Intensivmedizin0,015 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,015 %1
  • Neurochirurgie0,015 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H90.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Einseitiger Hörverlust durch Schallleitungsstörung bei nichteingeschränktem Hörvermögen der anderen Seite
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Einseitiger Hörverlust durch Schallleitungsstörung bei nicht eingeschränktem Hörvermögen der anderen Seite

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte