H90.0 Beidseitiger Hörverlust durch Schallleitungsstörung

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAFremdkörper im Hals-Nasen-Ohren-Trakt, Hörverlust und erworbene Stenose des äußeren Gehörgangs — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über H90.-

Die Diagnosen Schwerhörigkeit und Taubheit können mit einem passenden Kode aus den Kategorien

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

297 Fälle · 55 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 90 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 2875 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 5, der Frauen ab etwa 14 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr12664,0 %2,3
1 bis unter 5 Jahre113753838 %1,4
5 bis unter 10 Jahre39201913 %3,7
10 bis unter 15 Jahre12754,0 %2,4
15 bis unter 18 Jahre5321,7 %3,2
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre7432,4 %3,6
25 bis unter 30 Jahre10463,4 %2,5
30 bis unter 35 Jahre5141,7 %6,8
35 bis unter 40 Jahre12484,0 %2,6
40 bis unter 45 Jahre11473,7 %3,7
45 bis unter 50 Jahre12664,0 %2,3
50 bis unter 55 Jahre11653,7 %2,5
55 bis unter 60 Jahre198116,4 %3,2
60 bis unter 65 Jahre12574,0 %4,6
65 bis unter 70 Jahre6422,0 %2,3
70 bis unter 75 Jahre3121,0 %4,0
75 bis unter 80 Jahre5321,7 %3,6
80 bis unter 85 Jahre3211,0 %2,7
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

6.311 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (90 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde90 %5.666
  • Pädiatrie6,6 %416
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,5 %155
  • Geburtshilfe0,30 %19
  • Kinderchirurgie0,21 %13
  • Übrige 9 Abteilungen0,67 %42
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin0,16 %10
  • Kinderkardiologie0,14 %9
  • Neurologie0,13 %8
  • Intensivmedizin0,079 %5
  • Neurochirurgie0,063 %4
  • Neonatologie0,048 %3
  • Chirurgie0,016 %1
  • Dermatologie0,016 %1
  • Orthopädie0,016 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H90.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Beidseitige Schallleitungsschwerhörigkeit
Primärschlüssel
Beidseitiger Hörverlust durch Schallleitungsstörung
Primärschlüssel
Escher-Hirt-Syndrom
2405Primärschlüssel
Escher-Hort-Syndrom
2405Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

2405
Syndrom der Ohrläppchenverdickung mit SchallleitungsschwerhörigkeitEscher-Hirt-Syndrom · Escher-Hort-Syndrom

Änderungen

2010Bestand
Beidseitiger Hörverlust durch Schallleitungsstörung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte