G96.- Sonstige Krankheiten des Zentralnervensystems

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen

Subkodes4

G96.0 Austritt von Liquor cerebrospinalisMorbi-RSA
G96.1 Krankheiten der Meningen, anderenorts nicht klassifiziertMorbi-RSA
G96.8 Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des ZentralnervensystemsMorbi-RSA
G96.9 Krankheit des Zentralnervensystems, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

2.217 Fälle · 58 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 39 % Neurologie’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter G96.-.

Rang 663 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,013 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 54, der Frauen ab etwa 48 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr221390,99 %4,9
1 bis unter 5 Jahre181350,81 %7,8
5 bis unter 10 Jahre10730,45 %5,4
10 bis unter 15 Jahre18990,81 %6,2
15 bis unter 18 Jahre211290,95 %11,3
18 bis unter 20 Jahre2311121,0 %5,1
20 bis unter 25 Jahre7023473,2 %4,9
25 bis unter 30 Jahre12641855,7 %6,0
30 bis unter 35 Jahre183491348,3 %7,3
35 bis unter 40 Jahre208621469,4 %6,3
40 bis unter 45 Jahre172701027,8 %7,6
45 bis unter 50 Jahre201741279,1 %9,4
50 bis unter 55 Jahre22610711910 %7,0
55 bis unter 60 Jahre23710413311 %8,4
60 bis unter 65 Jahre195911048,8 %8,1
65 bis unter 70 Jahre12963665,8 %8,7
70 bis unter 75 Jahre13066645,9 %9,6
75 bis unter 80 Jahre11562535,2 %9,9
80 bis unter 85 Jahre7742353,5 %10,2
85 bis unter 90 Jahre3011191,4 %9,1
90 bis unter 95 Jahre6330,27 %8,2
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,9 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 10,2 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

2.217 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Neurologie, hat 39 %

  • Neurologie39 %868
  • Neurochirurgie34 %763
  • Orthopädie6,8 %151
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde6,7 %149
  • Innere Medizin3,0 %67
  • Übrige 15 Abteilungen9,9 %219
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie2,8 %63
  • Chirurgie2,8 %62
  • Unfallchirurgie1,4 %30
  • Kinderchirurgie0,54 %12
  • Sonstige Fachabteilung0,54 %12
  • Geriatrie0,45 %10
  • Strahlenheilkunde0,41 %9
  • Intensivmedizin0,27 %6
  • Kardiologie0,18 %4
  • Neonatologie0,14 %3
  • Gastroenterologie0,090 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,090 %2
  • Nephrologie0,090 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,045 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,045 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Krankheiten des Zentralnervensystems

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte