G96.0 Austritt von Liquor cerebrospinalis

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASchlafapnoe, Narkolepsie und Kataplexie, Chronische Müdigkeitssyndrome, Trigeminusneuralgie, Polyneuropathie ohne Dauermedikation, Migräne-Kopfschmerz mit Dauermedikation und andere Erkrankungen des ZNS — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Liquorrhoe

Exklusive:

Nach Lumbalpunktion G97.0

Diagnosehäufigkeit

1.227 Fälle · 61 % Frauen · Gipfel 35 bis unter 40 Jahre · 39 % Neurologie’22

Rang 1501 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,007 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 52, der Frauen ab etwa 46 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr10730,81 %7,8
1 bis unter 5 Jahre9630,73 %5,8
5 bis unter 10 Jahre2110,16 %3,0
10 bis unter 15 Jahre4220,33 %5,8
15 bis unter 18 Jahre8620,65 %6,6
18 bis unter 20 Jahre8170,65 %7,8
20 bis unter 25 Jahre3714233,0 %5,3
25 bis unter 30 Jahre7019515,7 %7,2
30 bis unter 35 Jahre11929909,7 %7,4
35 bis unter 40 Jahre1454410112 %6,3
40 bis unter 45 Jahre11643739,5 %7,3
45 bis unter 50 Jahre127507710 %9,5
50 bis unter 55 Jahre12249739,9 %7,3
55 bis unter 60 Jahre134557911 %9,0
60 bis unter 65 Jahre11551649,4 %9,3
65 bis unter 70 Jahre5927324,8 %7,7
70 bis unter 75 Jahre6234285,1 %7,7
75 bis unter 80 Jahre4727203,8 %7,3
80 bis unter 85 Jahre2310131,9 %11,3
85 bis unter 90 Jahre9270,73 %10,8
90 bis unter 95 Jahre1010,081 %12,0
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,3 Tagen (35 bis unter 40 Jahre) und ⌀ 9,5 Tagen (45 bis unter 50 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

2.217 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Neurologie, hat 39 %

  • Neurologie39 %868
  • Neurochirurgie34 %763
  • Orthopädie6,8 %151
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde6,7 %149
  • Innere Medizin3,0 %67
  • Übrige 15 Abteilungen9,9 %219
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie2,8 %63
  • Chirurgie2,8 %62
  • Unfallchirurgie1,4 %30
  • Kinderchirurgie0,54 %12
  • Sonstige Fachabteilung0,54 %12
  • Geriatrie0,45 %10
  • Strahlenheilkunde0,41 %9
  • Intensivmedizin0,27 %6
  • Kardiologie0,18 %4
  • Neonatologie0,14 %3
  • Gastroenterologie0,090 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,090 %2
  • Nephrologie0,090 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,045 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,045 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G96.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Austritt von Liquor cerebrospinalis
Primärschlüssel
Durchsickern von Zerebrospinalflüssigkeit
Primärschlüssel
Gehirnfistel
Primärschlüssel
Liquorrhoe
Primärschlüssel
Rhinorrhoe von Zerebrospinalflüssigkeit
Primärschlüssel
Spontane intrakranielle Hypotension
443180Primärschlüssel
Zerebrospinale Fistel
Primärschlüssel
Zerebrospinale Otorrhoe
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

443180
Spontane intrakranielle HypotensionSpontanes Liquorunterdrucksyndrom

Änderungen

2010Bestand
Austritt von Liquor cerebrospinalis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte