DRGSystemDeutschland

G90.79Komplexes regionales Schmerzsyndrom, sonstiger und nicht näher bezeichneter Typ, Lokalisation nicht näher bezeichnet

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Schlafapnoe, Narkolepsie und Kataplexie, Trigeminusneuralgie, Polyneuropathie ohne Dauermedikation, Migräne-Kopfschmerz mit Dauermedikation und andere Erkrankungen des ZNS — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

Die Statistik weist G90.79 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu G90.7 mit allen Subkodes.

Rang 2272 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 55 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1100,19 %4,8
10 bis unter 15 Jahre143112,6 %8,9
15 bis unter 18 Jahre10281,9 %7,4
18 bis unter 20 Jahre4040,74 %14,5
20 bis unter 25 Jahre162143,0 %13,3
25 bis unter 30 Jahre236174,3 %12,4
30 bis unter 35 Jahre247174,5 %13,3
35 bis unter 40 Jahre327256,0 %7,4
40 bis unter 45 Jahre3920197,3 %11,6
45 bis unter 50 Jahre4420248,2 %11,7
50 bis unter 55 Jahre60164411 %11,9
55 bis unter 60 Jahre82235915 %10,6
60 bis unter 65 Jahre69274213 %11,6
65 bis unter 70 Jahre3811277,1 %10,6
70 bis unter 75 Jahre3416186,3 %7,6
75 bis unter 80 Jahre9451,7 %10,8
80 bis unter 85 Jahre238154,3 %9,6
85 bis unter 90 Jahre8351,5 %4,9
90 bis unter 95 Jahre7431,3 %–
ab 95 Jahren000–5,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

3.550 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 18 %

  • Chirurgie18 %638
  • Sonstige Fachabteilung16 %572
  • Innere Medizin16 %558
  • Neurologie13 %476
  • Orthopädie12 %435
  • Übrige 24 Abteilungen25 %871
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie6,4 %227
  • Unfallchirurgie5,7 %203
  • Plastische Chirurgie5,3 %187
  • Pädiatrie2,6 %93
  • Kardiologie1,6 %56
  • Intensivmedizin0,79 %28
  • Geriatrie0,34 %12
  • Rheumatologie0,31 %11
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,28 %10
  • Kinderchirurgie0,25 %9
  • Augenheilkunde0,11 %4
  • Dermatologie0,11 %4
  • Gefäßchirurgie0,11 %4
  • Nephrologie0,11 %4
  • Urologie0,11 %4
  • Gastroenterologie0,085 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,085 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,056 %2
  • Neonatologie0,056 %2
  • Herzchirurgie0,028 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,028 %1
  • Pneumologie0,028 %1
  • Thoraxchirurgie0,028 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,028 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G90.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Komplexes regionales Schmerzsyndrom
PrimärschlüsselPrimär†:G90.7983452

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

83452
Komplexes regionales SchmerzsyndromG90.70+1Kausalgie · Sudeck-Atrophie · +1

Änderungen1

2019Neu
Komplexes regionales Schmerzsyndrom, sonstiger und nicht näher bezeichneter Typ, Lokalisation nicht näher bezeichnet
übergeleitet aus M79.69

Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte