G80.8 Sonstige infantile Zerebralparese

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAArteria-carotis-interna-, bilaterale und multiple Syndrome der extrazerebralen hirnversorgenden Arterien/ Diplegie der oberen Extremitäten, Monoplegie und andere Lähmungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage2 SEG-4-Empfehlungen · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Mischsyndrome der Zerebralparese

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über G80.-FoKA: Konsens

Was ist die Hauptdiagnose bei Kindern mit infantiler Zerebralparese bei operativer Behandlung von Kontrakturen?

gilt über G80.-FoKA: Konsens

Aufnahme mit linksseitiger Hemiparese bei Verdacht auf Hirninfarkt. Bei Aufnahme leichte Sprechstörung und leichte Hemiparese links. In der Bildgebung Nachweis von multiplen frischen rechts cerebralen Ischämien. Es erfolgt eine Schlaganfallkomplexbehandlung.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

85 Fälle · 51 % Frauen · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 42 % Pädiatrie’24

Rang 4146 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 11, der Frauen ab etwa 21 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6337,1 %11,7
1 bis unter 5 Jahre169719 %6,3
5 bis unter 10 Jahre108212 %12,8
10 bis unter 15 Jahre114713 %16,3
15 bis unter 18 Jahre5415,9 %9,7
18 bis unter 20 Jahre3303,5 %7,0
20 bis unter 25 Jahre114713 %14,8
25 bis unter 30 Jahre4224,7 %15,3
30 bis unter 35 Jahre2022,4 %16,3
35 bis unter 40 Jahre3123,5 %5,5
40 bis unter 45 Jahre3123,5 %14,0
45 bis unter 50 Jahre2022,4 %6,8
50 bis unter 55 Jahre2022,4 %4,0
55 bis unter 60 Jahre1011,2 %1,0
60 bis unter 65 Jahre3123,5 %11,0
65 bis unter 70 Jahre1011,2 %15,7
70 bis unter 75 Jahre1101,2 %10,5
75 bis unter 80 Jahre1101,2 %–
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000–13,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.204 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Neurologie (42 % und 15 %)

  • Pädiatrie42 %919
  • Neurologie15 %334
  • Chirurgie12 %275
  • Innere Medizin10 %227
  • Orthopädie8,9 %197
  • Übrige 12 Abteilungen11 %252
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie7,1 %156
  • Kinderchirurgie2,7 %59
  • Sonstige Fachabteilung0,59 %13
  • Intensivmedizin0,27 %6
  • Geriatrie0,18 %4
  • Pneumologie0,18 %4
  • Unfallchirurgie0,18 %4
  • Allgemeine Psychiatrie0,091 %2
  • Gastroenterologie0,045 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,045 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,045 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,045 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G80.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis25

Diplegische zerebrale Kinderlähmung
Primärschlüssel
Infantile Monoplegie
Primärschlüssel
Infantile Paraplegie
Primärschlüssel
Infantile Quadriplegie
Primärschlüssel
Infantile spinale Monoplegie
Primärschlüssel
Infantile Tetraplegie
Primärschlüssel
Infantile Triplegie
Primärschlüssel
Infantile zerebrale Monoplegie
Primärschlüssel
Kongenitale Diplegie
Primärschlüssel
Kongenitale Hemiplegie
Primärschlüssel
Kongenitale Monoplegie
Primärschlüssel
Kongenitale Paraplegie
Primärschlüssel
Kongenitale schlaffe zerebrale Quadriplegie
Primärschlüssel
Kongenitale Triplegie
Primärschlüssel
Mischform der zerebralen Kinderlähmung
Primärschlüssel
Mischform der Zerebralparalyse
Primärschlüssel
▸ noch 9 Einträge
Mischsyndrom der Zerebralparese
Primärschlüssel
Monoplegische zerebrale Kinderlähmung a.n.k.
Primärschlüssel
Monoplegische Zerebralparalyse
Primärschlüssel
Paraplegische zerebrale Kinderlähmung a.n.k.
Primärschlüssel
Paraplegische Zerebralparalyse a.n.k.
Primärschlüssel
Quadriplegische zerebrale Kinderlähmung
Primärschlüssel
Quadriplegische zerebrale Paralyse
Primärschlüssel
Tetraplegische zerebrale Kinderlähmung
Primärschlüssel
Worster-Drought-Syndrom
3465Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

3465
Worster-Drought-SyndromSuprabulbäre Parese, kongenitale

Änderungen

2010Bestand
Sonstige infantile Zerebralparese

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte