DRGSystemDeutschland

G47.31Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Schlafapnoe, Narkolepsie und Kataplexie, Trigeminusneuralgie, Polyneuropathie ohne Dauermedikation, Migräne-Kopfschmerz mit Dauermedikation und andere Erkrankungen des ZNS — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
SEG4-KDE:40,132
  • Nr. 40 Upper-Airway-Resistance-Syndrom, UARS, Schlafapnoe
  • Nr. 132 Schlafapnoesyndrom, SAS, Restless-legs-Syndrom, RLS, Polysomnografie

Diagnosehäufigkeit

Die Statistik weist G47.31 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu G47.3 mit allen Subkodes.

Rang 38 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,35 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 60 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4912842070,78 %2,9
1 bis unter 5 Jahre1.4619125492,3 %2,2
5 bis unter 10 Jahre1.3047985062,1 %2,0
10 bis unter 15 Jahre7074422651,1 %1,9
15 bis unter 18 Jahre3872781090,62 %1,9
18 bis unter 20 Jahre10676300,17 %2,3
20 bis unter 25 Jahre370283870,59 %2,5
25 bis unter 30 Jahre9027111911,4 %2,2
30 bis unter 35 Jahre1.6931.4312622,7 %2,3
35 bis unter 40 Jahre2.3622.0033593,8 %2,2
40 bis unter 45 Jahre3.2162.5396775,1 %2,3
45 bis unter 50 Jahre4.0623.1229396,5 %2,0
50 bis unter 55 Jahre6.0264.2491.7779,6 %2,0
55 bis unter 60 Jahre8.9876.0062.98114 %1,9
60 bis unter 65 Jahre9.3216.2123.10915 %2,0
65 bis unter 70 Jahre7.1934.6622.53111 %1,9
70 bis unter 75 Jahre6.0073.9762.0319,6 %1,9
75 bis unter 80 Jahre4.0202.6151.4056,4 %2,0
80 bis unter 85 Jahre2.9701.9061.0644,7 %1,8
85 bis unter 90 Jahre1.1167094071,8 %1,8
90 bis unter 95 Jahre12274480,19 %1,7
ab 95 Jahren141040,022 %1,2

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

67.832 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 39 %

  • Innere Medizin39 %26.758
  • Pneumologie25 %16.880
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde14 %9.200
  • Pädiatrie5,5 %3.757
  • Neurologie5,4 %3.664
  • Übrige 24 Abteilungen11 %7.573
▸ Übrige einzeln
  • Lungen- und Bronchialheilkunde4,5 %3.086
  • Sonstige Fachabteilung2,5 %1.672
  • Allgemeine Psychiatrie1,4 %941
  • Kardiologie0,93 %634
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,38 %256
  • Intensivmedizin0,37 %254
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,37 %250
  • Neonatologie0,32 %217
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,11 %76
  • Gastroenterologie0,10 %68
  • Neurochirurgie0,056 %38
  • Geriatrie0,037 %25
  • Kinderchirurgie0,022 %15
  • Chirurgie0,018 %12
  • Kinderkardiologie0,013 %9
  • Orthopädie0,009 %6
  • Nephrologie0,006 %4
  • Augenheilkunde0,003 %2
  • Plastische Chirurgie0,003 %2
  • Urologie0,003 %2
  • Endokrinologie0,001 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,001 %1
  • Herzchirurgie0,001 %1
  • Thoraxchirurgie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G47.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Obstruktive Schlafapnoe
PrimärschlüsselPrimär†:G47.31
Obstruktives Schlafapnoesyndrom
PrimärschlüsselPrimär†:G47.31
OSAS [Obstruktives Schlafapnoesyndrom]
PrimärschlüsselPrimär†:G47.31

Änderungen

2010Bestand
Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte