DRGSystemDeutschland

G03.8Meningitis durch sonstige näher bezeichnete Ursachen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Meningitis / Enzephalitis / sonstige nicht virale intrakranielle Infektionen / intrakranielle / intraspinale Abszesse oder Phlebitis — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

Rang 2517 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 49 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr12842,8 %7,2
1 bis unter 5 Jahre11832,6 %15,8
5 bis unter 10 Jahre171164,0 %5,9
10 bis unter 15 Jahre8531,9 %12,9
15 bis unter 18 Jahre5321,2 %2,7
18 bis unter 20 Jahre3120,71 %6,3
20 bis unter 25 Jahre2815136,6 %8,1
25 bis unter 30 Jahre2610166,2 %17,2
30 bis unter 35 Jahre206144,7 %7,7
35 bis unter 40 Jahre3518178,3 %9,5
40 bis unter 45 Jahre198114,5 %8,8
45 bis unter 50 Jahre3216167,6 %8,7
50 bis unter 55 Jahre3016147,1 %12,0
55 bis unter 60 Jahre288206,6 %10,2
60 bis unter 65 Jahre3221117,6 %11,3
65 bis unter 70 Jahre3923169,2 %13,5
70 bis unter 75 Jahre199104,5 %11,0
75 bis unter 80 Jahre2010104,7 %11,6
80 bis unter 85 Jahre238155,5 %20,7
85 bis unter 90 Jahre12932,8 %14,9
90 bis unter 95 Jahre3030,71 %13,7
ab 95 Jahren000–18,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

1.860 Fälle

Überwiegend Neurologie (63 %)

  • Neurologie63 %1.180
  • Pädiatrie15 %274
  • Innere Medizin12 %225
  • Neurochirurgie3,0 %56
  • Chirurgie1,6 %29
  • Übrige 17 Abteilungen5,2 %96
▸ Übrige einzeln
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,2 %23
  • Intensivmedizin0,86 %16
  • Gastroenterologie0,65 %12
  • Geriatrie0,65 %12
  • Kardiologie0,48 %9
  • Neonatologie0,22 %4
  • Sonstige Fachabteilung0,22 %4
  • Orthopädie0,16 %3
  • Pneumologie0,16 %3
  • Kinderchirurgie0,11 %2
  • Nephrologie0,11 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,054 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,054 %1
  • Kinderkardiologie0,054 %1
  • Rheumatologie0,054 %1
  • Unfallchirurgie0,054 %1
  • Urologie0,054 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G03.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Chemische Arachnoiditis
PrimärschlüsselPrimär†:G03.8
IgG4-assoziierte Pachymeningitis
PrimärschlüsselPrimär†:G03.8449427
Meningitis durch Präventivmaßnahmen
Primär + ZusatzPrimär†:G03.8Zusatz!:Y84.9!
Meningitis durch Schutzimpfung
Primär + ZusatzPrimär†:G03.8Zusatz!:Y59.9!
Meningitis durch Vakzination
Primär + ZusatzPrimär†:G03.8Zusatz!:Y59.9!

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

449427
Pachymeningitis, IgG4-assoziierteSubtypIdiopathische hypertrophe Pachymeningitis

Änderungen

2010Bestand
Meningitis durch sonstige näher bezeichnete Ursachen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte