DRGSystemDeutschland

F93.0Emotionale Störung mit Trennungsangst des Kindesalters

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Eine Störung mit Trennungsangst soll nur dann diagnostiziert werden, wenn die Furcht vor Trennung den Kern der Angst darstellt und wenn eine solche Angst erstmals während der frühen Kindheit auftrat. Sie unterscheidet sich von normaler Trennungsangst durch eine unübliche Ausprägung, eine abnorme Dauer über die typische Altersstufe hinaus und durch deutliche Probleme in sozialen Funktionen.

Exklusive:

Affektive Störungen F30-F39

Neurotische Störungen F40-F48

Phobische Störung des Kindesalters F93.1

Störung mit sozialer Überempfindlichkeit des Kindesalters F93.2

Diagnosehäufigkeit

Rang 2425 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 11 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2310135,0 %38,4
5 bis unter 10 Jahre158847434 %46,6
10 bis unter 15 Jahre25313811555 %52,4
15 bis unter 18 Jahre268185,7 %41,5
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

5.665 Fälle

Überwiegend Kinder- und Jugendpsychiatrie (87 %)

  • Kinder- und Jugendpsychiatrie87 %4.936
  • Pädiatrie7,3 %416
  • Psychosomatik/Psychotherapie4,1 %231
  • Neurologie0,90 %51
  • Allgemeine Psychiatrie0,32 %18
  • Übrige 1 Abteilungen0,23 %13
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,23 %13

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F93.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Emotionale Störung mit Trennungsangst im Kindesalter
PrimärschlüsselPrimär†:F93.0
Trennungsangst im Kindesalter
PrimärschlüsselPrimär†:F93.0

Änderungen

2010Bestand
Emotionale Störung mit Trennungsangst des Kindesalters

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte