DRGSystemDeutschland

F81.2Rechenstörung

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA25
EntwicklungsstörungenZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
1 – 124
Altersbeschränkung: 1 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Definition:

Diese Störung besteht in einer umschriebenen Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten, wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie oder Differential- und Integralrechnung benötigt werden.

Inklusive:

Entwicklungsbedingtes Gerstmann-Syndrom

Entwicklungsstörung des Rechnens

Entwicklungs-Akalkulie

Exklusive:

Akalkulie o.n.A. R48.8

Kombinierte Störung schulischer Fertigkeiten F81.3

Rechenschwierigkeiten, hauptsächlich durch inadäquaten Unterricht Z55

Diagnosehäufigkeit

Rang 6893 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 9 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil
unter 1 Jahr000
1 bis unter 5 Jahre000
5 bis unter 10 Jahre20267 %
10 bis unter 15 Jahre10133 %
15 bis unter 18 Jahre000
18 bis unter 20 Jahre000
20 bis unter 25 Jahre000
25 bis unter 30 Jahre000
30 bis unter 35 Jahre000
35 bis unter 40 Jahre000
40 bis unter 45 Jahre000
45 bis unter 50 Jahre000
50 bis unter 55 Jahre000
55 bis unter 60 Jahre000
60 bis unter 65 Jahre000
65 bis unter 70 Jahre000
70 bis unter 75 Jahre000
75 bis unter 80 Jahre000
80 bis unter 85 Jahre000
85 bis unter 90 Jahre000
90 bis unter 95 Jahre000
ab 95 Jahren000

Behandelnde Fachabteilung23

72 Fälle

Überwiegend Pädiatrie (67 %)

  • Pädiatrie67 %48
  • Neurologie17 %12
  • Allgemeine Psychiatrie9,7 %7
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie2,8 %2
  • Innere Medizin1,4 %1
  • Übrige 2 Abteilungen2,8 %2
▸ Übrige einzeln
  • Psychosomatik/Psychotherapie1,4 %1
  • Sonstige Fachabteilung1,4 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F81.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis7

Akalkulie bei Entwicklungsrückstand
PrimärschlüsselPrimär†:F81.2
Entwicklungs-Akalkulie
PrimärschlüsselPrimär†:F81.2
Entwicklungsbedingtes Gerstmann-Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:F81.2221117
Entwicklungsstörung des Rechnens
PrimärschlüsselPrimär†:F81.2
Gerstmann-Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:F81.2221117
Rechenschwäche
PrimärschlüsselPrimär†:F81.2
Rechenstörung
PrimärschlüsselPrimär†:F81.2

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

221117
Gerstmann-Syndrom

Änderungen

2010Bestand
Rechenstörung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte