F71.9 Mittelgradige Intelligenzminderung: Ohne Angabe einer Verhaltensstörung

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAIntelligenzminderung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

40 Fälle · 57 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 91 % Allgemeine Psychiatrie’23

Rang 5012 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 40 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre2115,0 %2,5
10 bis unter 15 Jahre2205,0 %2,0
15 bis unter 18 Jahre1012,5 %1,0
18 bis unter 20 Jahre1102,5 %17,0
20 bis unter 25 Jahre2205,0 %38,5
25 bis unter 30 Jahre52313 %7,0
30 bis unter 35 Jahre42210 %39,8
35 bis unter 40 Jahre3217,5 %8,3
40 bis unter 45 Jahre2115,0 %2,0
45 bis unter 50 Jahre1012,5 %98,0
50 bis unter 55 Jahre76118 %30,1
55 bis unter 60 Jahre2115,0 %2,0
60 bis unter 65 Jahre83520 %25,9
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

2.049 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (91 %)

  • Allgemeine Psychiatrie91 %1.871
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie5,6 %115
  • Pädiatrie2,0 %42
  • Neurologie0,78 %16
  • Innere Medizin0,15 %3
  • Übrige 2 Abteilungen0,098 %2
▸ Übrige einzeln
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,049 %1
  • Intensivmedizin0,049 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F71.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Imbezillität
Primärschlüssel
IQ 35-49 [Mittelgradige Intelligenzminderung]
Primärschlüssel
Mäßige mentale Retardierung
Primärschlüssel
Mäßige Oligophrenie
Primärschlüssel
Mäßiger Schwachsinn
Primärschlüssel
Mittelgradige autosomal-dominante nicht-syndromale Intelligenzminderung
178469Primärschlüssel
Mittelgradige geistige Behinderung
Primärschlüssel
Mittelgradige Intelligenzminderung
Primärschlüssel
Mittelgradige Oligophrenie
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

178469
Intelligenzminderung, nicht-syndromale, autosomal-dominanteSubtypICD:F70.9F72.9F73.9+1’26

Änderungen

2010Bestand
Mittelgradige Intelligenzminderung: Ohne Angabe einer Verhaltensstörung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte