F65.- Störungen der Sexualpräferenz

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Inklusive:

Paraphilie

Subkodes9

F65.0 FetischismusMorbi-RSA
F65.1 Fetischistischer TransvestitismusMorbi-RSA
F65.2 ExhibitionismusMorbi-RSA
F65.3 VoyeurismusMorbi-RSA
F65.4 PädophilieMorbi-RSA
F65.5 SadomasochismusMorbi-RSA
F65.6 Multiple Störungen der SexualpräferenzMorbi-RSA
F65.8 Sonstige Störungen der SexualpräferenzMorbi-RSA
F65.9 Störung der Sexualpräferenz, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

45 Fälle · 84 % Männer · Gipfel 35 bis unter 40 Jahre · 60 % Allgemeine Psychiatrie’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter F65.-.

Rang 1349 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 40, der Frauen ab etwa 91 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1102,2 %54,0
15 bis unter 18 Jahre2204,4 %58,5
18 bis unter 20 Jahre2204,4 %45,0
20 bis unter 25 Jahre4408,9 %38,5
25 bis unter 30 Jahre2114,4 %56,0
30 bis unter 35 Jahre4408,9 %36,3
35 bis unter 40 Jahre55011 %109,8
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre3306,7 %30,3
50 bis unter 55 Jahre3306,7 %9,0
55 bis unter 60 Jahre4408,9 %51,0
60 bis unter 65 Jahre2204,4 %5,5
65 bis unter 70 Jahre1012,2 %2,0
70 bis unter 75 Jahre3216,7 %8,0
75 bis unter 80 Jahre1102,2 %2,0
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre2204,4 %6,0
90 bis unter 95 Jahre4228,9 %2,0
ab 95 Jahren2024,4 %2,5

Behandelnde Fachabteilung

45 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (60 %)

  • Allgemeine Psychiatrie60 %27
  • Chirurgie18 %8
  • Innere Medizin13 %6
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie6,7 %3
  • Psychosomatik/Psychotherapie2,2 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Störungen der Sexualpräferenz

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte