Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen ohne vorbestehende Persönlichkeitsstörung nach extremer oder übermäßiger, anhaltender Belastung oder schweren psychiatrischen Krankheiten. Diese Diagnosen sollten nur dann gestellt werden, wenn Hinweise auf eine eindeutige und andauernde Veränderung in der Wahrnehmung sowie im Verhalten und Denken bezüglich der Umwelt und der eigenen Person vorliegen. Die Persönlichkeitsänderung sollte deutlich ausgeprägt sein und mit einem unflexiblen und fehlangepassten Verhalten verbunden sein, das vor der pathogenen Erfahrung nicht bestanden hat. Die Änderung sollte nicht Ausdruck einer anderen psychischen Störung oder Residualsymptom einer vorangegangenen psychischen Störung sein.
Persönlichkeits- und Verhaltensstörung aufgrund einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns F07.-
Zusammengezählt über alle Kodes unter F62.-.
Rang 1067 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 41 Jahren
| Altersgruppe | Fälle | Männer | Frauen | Anteil | ⌀ Tage |
|---|---|---|---|---|---|
| unter 1 Jahr | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 1 bis unter 5 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 5 bis unter 10 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 10 bis unter 15 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 15 bis unter 18 Jahre | 2 | 1 | 1 | 0,63 % | 35,2 |
| 18 bis unter 20 Jahre | 11 | 0 | 11 | 3,5 % | 42,3 |
| 20 bis unter 25 Jahre | 33 | 10 | 23 | 10 % | 42,4 |
| 25 bis unter 30 Jahre | 47 | 12 | 35 | 15 % | 30,1 |
| 30 bis unter 35 Jahre | 34 | 10 | 24 | 11 % | 40,8 |
| 35 bis unter 40 Jahre | 24 | 7 | 17 | 7,6 % | 33,6 |
| 40 bis unter 45 Jahre | 33 | 14 | 19 | 10 % | 44,4 |
| 45 bis unter 50 Jahre | 40 | 8 | 32 | 13 % | 51,6 |
| 50 bis unter 55 Jahre | 36 | 14 | 22 | 11 % | 47,4 |
| 55 bis unter 60 Jahre | 29 | 12 | 17 | 9,2 % | 34,6 |
| 60 bis unter 65 Jahre | 10 | 5 | 5 | 3,2 % | 31,9 |
| 65 bis unter 70 Jahre | 6 | 1 | 5 | 1,9 % | 16,4 |
| 70 bis unter 75 Jahre | 6 | 3 | 3 | 1,9 % | 11,4 |
| 75 bis unter 80 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | 7,0 |
| 80 bis unter 85 Jahre | 3 | 0 | 3 | 0,95 % | 9,0 |
| 85 bis unter 90 Jahre | 1 | 0 | 1 | 0,32 % | 7,1 |
| 90 bis unter 95 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | 8,1 |
| ab 95 Jahren | 0 | 0 | 0 | – | 7,4 |
Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.
Vor allem Innere Medizin und Allgemeine Psychiatrie (49 % und 33 %)
Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.
Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte
Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.
Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte