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F60.6Ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA25
Persönlichkeitsstörungen, näher bez. nicht-psychotisch organische StörungZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Eine Persönlichkeitsstörung, die durch Gefühle von Anspannung und Besorgtheit, Unsicherheit und Minderwertigkeit gekennzeichnet ist. Es besteht eine andauernde Sehnsucht nach Zuneigung und Akzeptiertwerden, eine Überempfindlichkeit gegenüber Zurückweisung und Kritik mit eingeschränkter Beziehungsfähigkeit. Die betreffende Person neigt zur Überbetonung potentieller Gefahren oder Risiken alltäglicher Situationen bis zur Vermeidung bestimmter Aktivitäten.

Diagnosehäufigkeit

Rang 2361 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 29 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000
1 bis unter 5 Jahre000
5 bis unter 10 Jahre000
10 bis unter 15 Jahre000
15 bis unter 18 Jahre397327,9 %66,8
18 bis unter 20 Jahre3912277,9 %59,6
20 bis unter 25 Jahre113496423 %47,7
25 bis unter 30 Jahre77334416 %54,2
30 bis unter 35 Jahre63392413 %52,9
35 bis unter 40 Jahre3316176,7 %49,7
40 bis unter 45 Jahre2111104,3 %49,4
45 bis unter 50 Jahre2913165,9 %52,8
50 bis unter 55 Jahre2713145,5 %67,9
55 bis unter 60 Jahre248164,9 %41,5
60 bis unter 65 Jahre176113,5 %52,3
65 bis unter 70 Jahre6061,2 %52,2
70 bis unter 75 Jahre1010,20 %64,5
75 bis unter 80 Jahre2110,41 %
80 bis unter 85 Jahre000
85 bis unter 90 Jahre1010,20 %44,0
90 bis unter 95 Jahre000
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

32.771 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (85 %)

  • Allgemeine Psychiatrie85 %27.873
  • Psychosomatik/Psychotherapie7,9 %2.603
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie4,1 %1.357
  • Innere Medizin2,0 %670
  • Neurologie0,24 %79
  • Übrige 14 Abteilungen0,58 %189
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie0,17 %57
  • Intensivmedizin0,14 %45
  • Gastroenterologie0,082 %27
  • Chirurgie0,070 %23
  • Kardiologie0,049 %16
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,012 %4
  • Sonstige Fachabteilung0,012 %4
  • Unfallchirurgie0,012 %4
  • Geriatrie0,009 %3
  • Endokrinologie0,006 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,003 %1
  • Nephrologie0,003 %1
  • Neurochirurgie0,003 %1
  • Pneumologie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F60.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Ängstliche Persönlichkeitsstörung
PrimärschlüsselPrimär†:F60.6
Minderwertigkeitskomplex
PrimärschlüsselPrimär†:F60.6
Selbstunsichere Persönlichkeit
PrimärschlüsselPrimär†:F60.6
Selbstunsichere Persönlichkeitsstörung
PrimärschlüsselPrimär†:F60.6
Vermeidende Persönlichkeitsstörung
PrimärschlüsselPrimär†:F60.6

Änderungen

2010Bestand
Ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte