F52.- Sexuelle Funktionsstörungen, nicht verursacht durch eine organische Störung oder Krankheit

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Definition:

Sexuelle Funktionsstörungen verhindern die von der betroffenen Person gewünschte sexuelle Beziehung. Die sexuellen Reaktionen sind psychosomatische Prozesse, d.h. bei der Entstehung von sexuellen Funktionsstörungen sind gewöhnlich sowohl psychologische als auch somatische Prozesse beteiligt.

Exklusive:

Dhat-Syndrom F48.8

Subkodes10

F52.0 Mangel oder Verlust von sexuellem VerlangenMorbi-RSA
F52.1 Sexuelle Aversion und mangelnde sexuelle BefriedigungMorbi-RSA
F52.2 Versagen genitaler ReaktionenMorbi-RSA
F52.3 OrgasmusstörungMorbi-RSA
F52.4 Ejaculatio praecoxmännlichMorbi-RSA
F52.5 Nichtorganischer VaginismusweiblichMorbi-RSA
F52.6 Nichtorganische DyspareunieMorbi-RSA
F52.7 Gesteigertes sexuelles VerlangenMorbi-RSA
F52.8 Sonstige sexuelle Funktionsstörungen, nicht verursacht durch eine organische Störung oder KrankheitMorbi-RSA
F52.9 Nicht näher bezeichnete sexuelle Funktionsstörung, nicht verursacht durch eine organische Störung oder KrankheitMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

68 Fälle · 96 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 79 % Urologie’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter F52.-.

Rang 1301 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 57, der Frauen ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre1101,5 %22,0
20 bis unter 25 Jahre2202,9 %10,5
25 bis unter 30 Jahre1101,5 %5,0
30 bis unter 35 Jahre6518,8 %12,5
35 bis unter 40 Jahre2202,9 %16,0
40 bis unter 45 Jahre3304,4 %4,3
45 bis unter 50 Jahre3304,4 %3,7
50 bis unter 55 Jahre1111016 %3,1
55 bis unter 60 Jahre1010015 %3,7
60 bis unter 65 Jahre1211118 %4,5
65 bis unter 70 Jahre1110116 %5,1
70 bis unter 75 Jahre4405,9 %4,8
75 bis unter 80 Jahre2202,9 %5,5
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

68 Fälle

Überwiegend Urologie (79 %)

  • Urologie79 %54
  • Allgemeine Psychiatrie5,9 %4
  • Neurologie5,9 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,9 %2
  • Chirurgie1,5 %1
  • Übrige 3 Abteilungen4,4 %3
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin1,5 %1
  • Plastische Chirurgie1,5 %1
  • Sonstige Fachabteilung1,5 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sexuelle Funktionsstörungen, nicht verursacht durch eine organische Störung oder Krankheit

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte