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F52.-Sexuelle Funktionsstörungen, nicht verursacht durch eine organische Störung oder Krankheit

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Definition:

Sexuelle Funktionsstörungen verhindern die von der betroffenen Person gewünschte sexuelle Beziehung. Die sexuellen Reaktionen sind psychosomatische Prozesse, d.h. bei der Entstehung von sexuellen Funktionsstörungen sind gewöhnlich sowohl psychologische als auch somatische Prozesse beteiligt.

Exklusive:

Dhat-Syndrom F48.8

Subkodes10

F52.0Mangel oder Verlust von sexuellem VerlangenMorbi-RSA’25
F52.1Sexuelle Aversion und mangelnde sexuelle BefriedigungMorbi-RSA’25
F52.2Versagen genitaler ReaktionenMorbi-RSA’25
F52.3OrgasmusstörungMorbi-RSA’25
F52.4Ejaculatio praecoxmännlichMorbi-RSA’25
F52.5Nichtorganischer VaginismusweiblichMorbi-RSA’25
F52.6Nichtorganische DyspareunieMorbi-RSA’25
F52.7Gesteigertes sexuelles VerlangenMorbi-RSA’25
F52.8Sonstige sexuelle Funktionsstörungen, nicht verursacht durch eine organische Störung oder KrankheitMorbi-RSA’25
F52.9Nicht näher bezeichnete sexuelle Funktionsstörung, nicht verursacht durch eine organische Störung oder KrankheitMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter F52.-.

Rang 1277 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 61, der Frauen ab etwa 35 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000–22,0
20 bis unter 25 Jahre3213,9 %10,5
25 bis unter 30 Jahre1101,3 %5,0
30 bis unter 35 Jahre3213,9 %12,5
35 bis unter 40 Jahre2202,6 %16,0
40 bis unter 45 Jahre5506,5 %4,3
45 bis unter 50 Jahre6607,8 %3,7
50 bis unter 55 Jahre2202,6 %3,1
55 bis unter 60 Jahre1313017 %3,7
60 bis unter 65 Jahre1414018 %4,5
65 bis unter 70 Jahre1413118 %5,1
70 bis unter 75 Jahre88010 %4,8
75 bis unter 80 Jahre3213,9 %5,5
80 bis unter 85 Jahre2202,6 %–
85 bis unter 90 Jahre1101,3 %–
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

68 Fälle

Überwiegend Urologie (79 %)

  • Urologie79 %54
  • Allgemeine Psychiatrie5,9 %4
  • Neurologie5,9 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,9 %2
  • Chirurgie1,5 %1
  • Übrige 3 Abteilungen4,4 %3
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin1,5 %1
  • Plastische Chirurgie1,5 %1
  • Sonstige Fachabteilung1,5 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sexuelle Funktionsstörungen, nicht verursacht durch eine organische Störung oder Krankheit

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte