F51.1 Nichtorganische Hypersomnie

Kurz erklärt: Schlafstörungen ohne körperliche Ursache, zum Beispiel Ein- und Durchschlafstörungen.

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere psychische Störungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Hypersomnie ist definiert entweder als Zustand exzessiver Schläfrigkeit während des Tages und Schlafattacken (die nicht durch eine inadäquate Schlafdauer erklärbar sind) oder durch verlängerte Übergangszeiten bis zum Wachzustand nach dem Aufwachen. Bei Fehlen einer organischen Ursache für die Hypersomnie ist dieses Zustandsbild gewöhnlich mit anderen psychischen Störungen verbunden.

Exklusive:

Hypersomnie (organisch) G47.1

Narkolepsie G47.4

Diagnosehäufigkeit

156 Fälle · 69 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 23 % Allgemeine Psychiatrie’23

Rang 3575 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 31 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1100,64 %1,0
10 bis unter 15 Jahre1010,64 %4,0
15 bis unter 18 Jahre5053,2 %3,0
18 bis unter 20 Jahre3031,9 %1,7
20 bis unter 25 Jahre33122121 %2,0
25 bis unter 30 Jahre32112121 %2,1
30 bis unter 35 Jahre1961312 %2,5
35 bis unter 40 Jahre9185,8 %2,2
40 bis unter 45 Jahre9275,8 %2,0
45 bis unter 50 Jahre10466,4 %2,4
50 bis unter 55 Jahre11387,1 %7,1
55 bis unter 60 Jahre9365,8 %5,0
60 bis unter 65 Jahre5323,2 %2,4
65 bis unter 70 Jahre4312,6 %3,3
70 bis unter 75 Jahre2021,3 %1,5
75 bis unter 80 Jahre1010,64 %2,0
80 bis unter 85 Jahre2021,3 %3,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.857 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Allgemeine Psychiatrie, hat 23 %

  • Allgemeine Psychiatrie23 %428
  • Innere Medizin23 %427
  • Pädiatrie19 %348
  • Neurologie16 %302
  • Sonstige Fachabteilung11 %203
  • Übrige 11 Abteilungen8,0 %149
▸ Übrige einzeln
  • Pneumologie3,7 %69
  • Psychosomatik/Psychotherapie1,6 %30
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,92 %17
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,59 %11
  • Intensivmedizin0,43 %8
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,38 %7
  • Geriatrie0,11 %2
  • Kardiologie0,11 %2
  • Gastroenterologie0,054 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,054 %1
  • Neurochirurgie0,054 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F51.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Nichtorganische Hypersomnie
Primärschlüssel
Nichtorganische Somnolenz
Primärschlüssel
Primäre Hypersomnie
Primärschlüssel
Psychogene Hypersomnie
Primärschlüssel
Schlafsucht
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Nichtorganische Hypersomnie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte