Ein Syndrom, das durch wiederholte Anfälle von Heißhunger und eine übertriebene Beschäftigung mit der Kontrolle des Körpergewichts charakterisiert ist. Dies führt zu einem Verhaltensmuster von Essanfällen und Erbrechen oder Gebrauch von Abführmitteln. Viele psychische Merkmale dieser Störung ähneln denen der Anorexia nervosa, so die übertriebene Sorge um Körperform und Gewicht. Wiederholtes Erbrechen kann zu Elektrolytstörungen und körperlichen Komplikationen führen. Häufig lässt sich in der Anamnese eine frühere Episode einer Anorexia nervosa mit einem Intervall von einigen Monaten bis zu mehreren Jahren nachweisen.
Bulimie o.n.A.
Hyperorexia nervosa
Bei stationär behandelten Patienten mit Diabetes mellitus wird u. a. eine Ernährungsberatung (Diätassistentin) durchgeführt. Ein Ernährungsproblem der Patienten wird nicht beschrieben.
Eine 85-jährige Patientin wird zur Anlage einer PEG-Sonde geplant stationär aufgenommen. Bedingt durch eine bekannte dementielle Erkrankung liegt eine Essverweigerung mit drohendem Energie- und Eiweißmangel vor. Als Hauptdiagnose wird F50.8 Sonstige Essstörungen angegeben. Ist die Hauptdiagnose korrekt?
Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.
1.042 Fälle · 97 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 43 % Psychosomatik/Psychotherapie’24
Rang 1661 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,006 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 32, der Frauen ab etwa 24 Jahren
| Altersgruppe | Fälle | Männer | Frauen | Anteil | ⌀ Tage |
|---|---|---|---|---|---|
| unter 1 Jahr | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 1 bis unter 5 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 5 bis unter 10 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 10 bis unter 15 Jahre | 54 | 0 | 54 | 5,2 % | 45,8 |
| 15 bis unter 18 Jahre | 186 | 2 | 184 | 18 % | 47,3 |
| 18 bis unter 20 Jahre | 102 | 3 | 99 | 9,8 % | 49,4 |
| 20 bis unter 25 Jahre | 218 | 4 | 214 | 21 % | 55,2 |
| 25 bis unter 30 Jahre | 179 | 5 | 174 | 17 % | 52,0 |
| 30 bis unter 35 Jahre | 87 | 3 | 84 | 8,3 % | 53,7 |
| 35 bis unter 40 Jahre | 71 | 6 | 65 | 6,8 % | 48,2 |
| 40 bis unter 45 Jahre | 46 | 3 | 43 | 4,4 % | 49,7 |
| 45 bis unter 50 Jahre | 30 | 1 | 29 | 2,9 % | 44,7 |
| 50 bis unter 55 Jahre | 25 | 3 | 22 | 2,4 % | 51,3 |
| 55 bis unter 60 Jahre | 24 | 0 | 24 | 2,3 % | 44,7 |
| 60 bis unter 65 Jahre | 16 | 0 | 16 | 1,5 % | 54,7 |
| 65 bis unter 70 Jahre | 3 | 0 | 3 | 0,29 % | 48,3 |
| 70 bis unter 75 Jahre | 1 | 0 | 1 | 0,096 % | 56,0 |
| 75 bis unter 80 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 80 bis unter 85 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 85 bis unter 90 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 90 bis unter 95 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| ab 95 Jahren | 0 | 0 | 0 | – | – |
Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.
Vor allem Psychosomatik/Psychotherapie und Kinder- und Jugendpsychiatrie (43 % und 24 %)
Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F50.
Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte
Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.
Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte