F44.7 Dissoziative Störungen [Konversionsstörungen], gemischt

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASchwere dissoziative Störungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Kombinationen der unter F44.0-F44.6 beschriebenen Störungen.

Diagnosehäufigkeit

554 Fälle · 80 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 53 % Neurologie’22

Rang 2207 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 33 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1010,18 %144,0
10 bis unter 15 Jahre5315389,6 %38,0
15 bis unter 18 Jahre488408,7 %38,4
18 bis unter 20 Jahre273244,9 %18,6
20 bis unter 25 Jahre74136113 %28,8
25 bis unter 30 Jahre507439,0 %27,0
30 bis unter 35 Jahre4611358,3 %29,0
35 bis unter 40 Jahre386326,9 %18,7
40 bis unter 45 Jahre389296,9 %24,4
45 bis unter 50 Jahre355306,3 %26,7
50 bis unter 55 Jahre5214389,4 %26,0
55 bis unter 60 Jahre499408,8 %17,6
60 bis unter 65 Jahre175123,1 %32,2
65 bis unter 70 Jahre9271,6 %18,8
70 bis unter 75 Jahre7341,3 %18,4
75 bis unter 80 Jahre5140,90 %11,0
80 bis unter 85 Jahre4220,72 %7,0
85 bis unter 90 Jahre1010,18 %7,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 26,0 Tagen (50 bis unter 55 Jahre) und ⌀ 38,0 Tagen (10 bis unter 15 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

9.521 Fälle

Vor allem Neurologie und Allgemeine Psychiatrie (53 % und 13 %)

  • Neurologie53 %5.041
  • Allgemeine Psychiatrie13 %1.212
  • Pädiatrie13 %1.192
  • Innere Medizin7,6 %728
  • Psychosomatik/Psychotherapie5,7 %546
  • Übrige 23 Abteilungen8,4 %802
▸ Übrige einzeln
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie2,8 %264
  • Intensivmedizin1,6 %153
  • Sonstige Fachabteilung1,4 %131
  • Kardiologie0,84 %80
  • Neurochirurgie0,66 %63
  • Gastroenterologie0,28 %27
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,18 %17
  • Geriatrie0,17 %16
  • Unfallchirurgie0,13 %12
  • Chirurgie0,11 %10
  • Pneumologie0,063 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,032 %3
  • Kinderkardiologie0,032 %3
  • Nephrologie0,032 %3
  • Orthopädie0,032 %3
  • Dermatologie0,021 %2
  • Kinderchirurgie0,021 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,021 %2
  • Augenheilkunde0,011 %1
  • Endokrinologie0,011 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,011 %1
  • Plastische Chirurgie0,011 %1
  • Rheumatologie0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F44.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Gemischte dissoziative Störung
Primärschlüssel
Gemischte Konversionsstörung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Dissoziative Störungen [Konversionsstörungen], gemischt

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte