F34.- Anhaltende affektive Störungen

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Definition:

Hierbei handelt es sich um anhaltende und meist fluktuierende Stimmungsstörungen, bei denen die Mehrzahl der einzelnen Episoden nicht ausreichend schwer genug sind, um als hypomanische oder auch nur leichte depressive Episoden gelten zu können. Da sie jahrelang, manchmal den größeren Teil des Erwachsenenlebens, andauern, ziehen sie beträchtliches subjektives Leiden und Beeinträchtigungen nach sich. Gelegentlich können rezidivierende oder einzelne manische oder depressive Episoden eine anhaltende affektive Störung überlagern.

Subkodes4

F34.0 ZyklothymiaMorbi-RSAATC: 20
F34.1 DysthymiaMorbi-RSA⚖ 1
F34.8 Sonstige anhaltende affektive StörungenMorbi-RSA
F34.9 Anhaltende affektive Störung, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

277 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 57 % Allgemeine Psychiatrie’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter F34.-.

Rang 1094 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 40 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre3211,1 %86,3
10 bis unter 15 Jahre155105,4 %42,4
15 bis unter 18 Jahre197126,9 %38,3
18 bis unter 20 Jahre186126,5 %30,5
20 bis unter 25 Jahre33181512 %30,7
25 bis unter 30 Jahre221487,9 %27,9
30 bis unter 35 Jahre14775,1 %32,9
35 bis unter 40 Jahre13854,7 %26,3
40 bis unter 45 Jahre2310138,3 %19,2
45 bis unter 50 Jahre151055,4 %46,5
50 bis unter 55 Jahre141225,1 %28,9
55 bis unter 60 Jahre29121710 %36,1
60 bis unter 65 Jahre151055,4 %25,6
65 bis unter 70 Jahre16975,8 %23,3
70 bis unter 75 Jahre10553,6 %23,1
75 bis unter 80 Jahre7162,5 %19,7
80 bis unter 85 Jahre6242,2 %19,5
85 bis unter 90 Jahre5321,8 %12,2
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

277 Fälle

Vor allem Allgemeine Psychiatrie und Psychosomatik/Psychotherapie (57 % und 20 %)

  • Allgemeine Psychiatrie57 %157
  • Psychosomatik/Psychotherapie20 %55
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie10 %28
  • Neurologie4,7 %13
  • Innere Medizin4,3 %12
  • Übrige 4 Abteilungen4,3 %12
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie2,5 %7
  • Geriatrie0,72 %2
  • Kardiologie0,72 %2
  • Unfallchirurgie0,36 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Anhaltende affektive Störungen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte