DRGSystemDeutschland

F34.-Anhaltende affektive Störungen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Definition:

Hierbei handelt es sich um anhaltende und meist fluktuierende Stimmungsstörungen, bei denen die Mehrzahl der einzelnen Episoden nicht ausreichend schwer genug sind, um als hypomanische oder auch nur leichte depressive Episoden gelten zu können. Da sie jahrelang, manchmal den größeren Teil des Erwachsenenlebens, andauern, ziehen sie beträchtliches subjektives Leiden und Beeinträchtigungen nach sich. Gelegentlich können rezidivierende oder einzelne manische oder depressive Episoden eine anhaltende affektive Störung überlagern.

Subkodes4

F34.0ZyklothymiaChronischeMorbi-RSA’25ATC:20’25
F34.1DysthymiaChronischeMorbi-RSA’25
F34.8Sonstige anhaltende affektive StörungenChronischeMorbi-RSA’25
F34.9Anhaltende affektive Störung, nicht näher bezeichnetChronischeMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter F34.-.

Rang 1088 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 33 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1010,36 %–
5 bis unter 10 Jahre11744,0 %86,3
10 bis unter 15 Jahre165115,8 %42,4
15 bis unter 18 Jahre216157,6 %38,3
18 bis unter 20 Jahre11474,0 %30,5
20 bis unter 25 Jahre32161612 %30,7
25 bis unter 30 Jahre3023711 %27,9
30 bis unter 35 Jahre2412128,7 %32,9
35 bis unter 40 Jahre161155,8 %26,3
40 bis unter 45 Jahre13494,7 %19,2
45 bis unter 50 Jahre13854,7 %46,5
50 bis unter 55 Jahre151055,4 %28,9
55 bis unter 60 Jahre2212107,9 %36,1
60 bis unter 65 Jahre215167,6 %25,6
65 bis unter 70 Jahre9453,2 %23,3
70 bis unter 75 Jahre7162,5 %23,1
75 bis unter 80 Jahre5141,8 %19,7
80 bis unter 85 Jahre7522,5 %19,5
85 bis unter 90 Jahre2110,72 %12,2
90 bis unter 95 Jahre1100,36 %–
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

277 Fälle

Vor allem Allgemeine Psychiatrie und Psychosomatik/Psychotherapie (57 % und 20 %)

  • Allgemeine Psychiatrie57 %157
  • Psychosomatik/Psychotherapie20 %55
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie10 %28
  • Neurologie4,7 %13
  • Innere Medizin4,3 %12
  • Übrige 4 Abteilungen4,3 %12
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie2,5 %7
  • Geriatrie0,72 %2
  • Kardiologie0,72 %2
  • Unfallchirurgie0,36 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Anhaltende affektive Störungen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte