DRGSystemDeutschland

F33.9Rezidivierende depressive Störung, nicht näher bezeichnet

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Akute Belastungsreaktion, rezidivierende depressive Störung (> 54 Jahre), sonstige, n.n.bez. rezidivierende depressive Störungen, dissoziative Störungen, n.n.bez., generalisierte Angststörungen, sonstige anhaltende affektive Störungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Monopolare Depression o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

Rang 2276 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 55 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre10191,9 %22,7
15 bis unter 18 Jahre214173,9 %26,4
18 bis unter 20 Jahre8351,5 %22,7
20 bis unter 25 Jahre215163,9 %28,6
25 bis unter 30 Jahre3212206,0 %29,4
30 bis unter 35 Jahre191183,6 %29,7
35 bis unter 40 Jahre227154,1 %33,0
40 bis unter 45 Jahre3917227,3 %34,6
45 bis unter 50 Jahre296235,4 %34,8
50 bis unter 55 Jahre60174311 %35,9
55 bis unter 60 Jahre82245815 %39,9
60 bis unter 65 Jahre66283812 %38,1
65 bis unter 70 Jahre4111307,7 %45,0
70 bis unter 75 Jahre298215,4 %30,2
75 bis unter 80 Jahre269174,9 %26,3
80 bis unter 85 Jahre201193,7 %36,4
85 bis unter 90 Jahre6061,1 %14,7
90 bis unter 95 Jahre4220,75 %28,0
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 28,6 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 45,0 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

160.475 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (72 %)

  • Allgemeine Psychiatrie72 %115.931
  • Psychosomatik/Psychotherapie26 %41.511
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,94 %1.509
  • Innere Medizin0,42 %671
  • Neurologie0,22 %352
  • Übrige 18 Abteilungen0,31 %501
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie0,091 %146
  • Gastroenterologie0,044 %70
  • Pädiatrie0,039 %62
  • Sonstige Fachabteilung0,036 %58
  • Kardiologie0,022 %36
  • Neurochirurgie0,022 %35
  • Intensivmedizin0,019 %30
  • Chirurgie0,011 %18
  • Pneumologie0,006 %9
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,005 %8
  • Orthopädie0,004 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,003 %5
  • Nephrologie0,003 %5
  • Unfallchirurgie0,003 %5
  • Endokrinologie0,002 %4
  • Urologie0,001 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,001 %1
  • Kinderkardiologie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F33.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Chronische Depression
PrimärschlüsselPrimär†:F33.9
Chronische reaktive Depression
PrimärschlüsselPrimär†:F33.9
Endomonopolare Depression
PrimärschlüsselPrimär†:F33.9
Monopolare Depression
PrimärschlüsselPrimär†:F33.9
Periodische Depression
PrimärschlüsselPrimär†:F33.9
Rezidivierende Depression
PrimärschlüsselPrimär†:F33.9
Rezidivierende depressive Störung
PrimärschlüsselPrimär†:F33.9
Rezidivierender depressiver Verstimmungszustand
PrimärschlüsselPrimär†:F33.9
Saisonale depressive Störung
PrimärschlüsselPrimär†:F33.9

Änderungen

2010Bestand
Rezidivierende depressive Störung, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte