F33.8 Sonstige rezidivierende depressive Störungen

Kurz erklärt: Wiederkehrende Depression: es gab schon frühere depressive Phasen; die vierte Stelle beschreibt die aktuelle Phase.

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSARezidivierende depressive Störung (> 54 Jahre), sonstige, n.n.bez. rezidivierende depressive Störungen, dissoziative Störungen, n.n.bez., sonstige Angst- und anhaltende affektive Störungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

208 Fälle · 63 % Frauen · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 72 % Allgemeine Psychiatrie’22

Rang 3258 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 58, der Frauen ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre2020,96 %1,5
15 bis unter 18 Jahre5142,4 %1,8
18 bis unter 20 Jahre3211,4 %10,0
20 bis unter 25 Jahre176118,2 %6,6
25 bis unter 30 Jahre11565,3 %5,2
30 bis unter 35 Jahre6332,9 %5,7
35 bis unter 40 Jahre8353,8 %12,0
40 bis unter 45 Jahre4401,9 %5,3
45 bis unter 50 Jahre8353,8 %10,0
50 bis unter 55 Jahre11565,3 %6,5
55 bis unter 60 Jahre22121011 %13,3
60 bis unter 65 Jahre191369,1 %7,3
65 bis unter 70 Jahre166107,7 %6,5
70 bis unter 75 Jahre2932614 %3,7
75 bis unter 80 Jahre175128,2 %9,9
80 bis unter 85 Jahre194159,1 %6,1
85 bis unter 90 Jahre7163,4 %10,4
90 bis unter 95 Jahre4131,9 %9,5
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

152.199 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (72 %)

  • Allgemeine Psychiatrie72 %109.713
  • Psychosomatik/Psychotherapie26 %39.420
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,94 %1.430
  • Innere Medizin0,50 %766
  • Neurologie0,26 %392
  • Übrige 20 Abteilungen0,31 %478
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie0,091 %139
  • Sonstige Fachabteilung0,050 %76
  • Pädiatrie0,036 %55
  • Neurochirurgie0,030 %46
  • Gastroenterologie0,028 %43
  • Kardiologie0,026 %40
  • Intensivmedizin0,020 %30
  • Chirurgie0,008 %12
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,005 %8
  • Nephrologie0,005 %8
  • Pneumologie0,005 %8
  • Unfallchirurgie0,002 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,001 %2
  • Urologie0,001 %2
  • Endokrinologie0,001 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,001 %1
  • Gefäßchirurgie0,001 %1
  • Herzchirurgie0,001 %1
  • Kinderchirurgie0,001 %1
  • Rheumatologie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F33.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Rezidivierende Episode einer psychogenen Depression
Primärschlüssel
Rezidivierende Episode einer psychogenen depressiven Psychose
Primärschlüssel
Rezidivierende Episode einer reaktiven Depression
Primärschlüssel
Rezidivierende Episode einer saisonalen depressiven Störung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstige rezidivierende depressive Störungen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte