F33.4 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert

Kurz erklärt: Wiederkehrende Depression: es gab schon frühere depressive Phasen; die vierte Stelle beschreibt die aktuelle Phase.

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAWahn, Demenz bei anderen Erkrankungen, spezifische Zwangsstörungen, sonstige manische und bipolare affektive Störungen, schwere Depression ohne Rezidiv, rezidivierende depressive Störung (< 55 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Die Kriterien für eine der oben beschriebenen Störungen F33.0-F33.3 sind in der Anamnese erfüllt, aber in den letzten Monaten bestehen keine depressiven Symptome.

Diagnosehäufigkeit

269 Fälle · 70 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 72 % Allgemeine Psychiatrie’23

Rang 3000 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 61, der Frauen ab etwa 72 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1100,37 %50,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre7342,6 %11,1
25 bis unter 30 Jahre7432,6 %15,7
30 bis unter 35 Jahre8173,0 %13,8
35 bis unter 40 Jahre6422,2 %24,3
40 bis unter 45 Jahre4221,5 %1,0
45 bis unter 50 Jahre11564,1 %12,9
50 bis unter 55 Jahre247178,9 %3,3
55 bis unter 60 Jahre236178,6 %11,5
60 bis unter 65 Jahre44301416 %3,6
65 bis unter 70 Jahre144105,2 %2,7
70 bis unter 75 Jahre3592613 %5,1
75 bis unter 80 Jahre190197,1 %3,2
80 bis unter 85 Jahre6265623 %3,1
85 bis unter 90 Jahre4041,5 %2,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

160.475 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (72 %)

  • Allgemeine Psychiatrie72 %115.931
  • Psychosomatik/Psychotherapie26 %41.511
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,94 %1.509
  • Innere Medizin0,42 %671
  • Neurologie0,22 %352
  • Übrige 18 Abteilungen0,31 %501
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie0,091 %146
  • Gastroenterologie0,044 %70
  • Pädiatrie0,039 %62
  • Sonstige Fachabteilung0,036 %58
  • Kardiologie0,022 %36
  • Neurochirurgie0,022 %35
  • Intensivmedizin0,019 %30
  • Chirurgie0,011 %18
  • Pneumologie0,006 %9
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,005 %8
  • Orthopädie0,004 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,003 %5
  • Nephrologie0,003 %5
  • Unfallchirurgie0,003 %5
  • Endokrinologie0,002 %4
  • Urologie0,001 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,001 %1
  • Kinderkardiologie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F33.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Gegenwärtig remittierte rezidivierende depressive Störung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte