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F12.3Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide: Entzugssyndrom

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:12’26Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSA’25Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen: Entzugssyndrom, Opiatsubstitution — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über F12.-

Die allgemeinen Hinweise zu den Kategorien F10–F19 in der ICD-10-GM sind zu beachten.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

1.368 Fälle · 76 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 79 % Allgemeine Psychiatrie’24

Rang 1429 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,008 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 28 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre6420,44 %3,7
15 bis unter 18 Jahre4735123,4 %8,1
18 bis unter 20 Jahre1501084211 %12,5
20 bis unter 25 Jahre3462608625 %12,3
25 bis unter 30 Jahre2691997020 %12,6
30 bis unter 35 Jahre1851523314 %13,0
35 bis unter 40 Jahre1481202811 %14,4
40 bis unter 45 Jahre10881277,9 %11,9
45 bis unter 50 Jahre6149124,5 %9,5
50 bis unter 55 Jahre201641,5 %14,7
55 bis unter 60 Jahre13940,95 %14,4
60 bis unter 65 Jahre121020,88 %13,2
65 bis unter 70 Jahre2200,15 %14,5
70 bis unter 75 Jahre1100,073 %–
75 bis unter 80 Jahre000–1,0
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

19.618 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (79 %)

  • Allgemeine Psychiatrie79 %15.506
  • Innere Medizin8,9 %1.742
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie5,3 %1.034
  • Pädiatrie3,9 %769
  • Gastroenterologie0,72 %142
  • Übrige 16 Abteilungen2,2 %425
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,67 %132
  • Intensivmedizin0,59 %116
  • Neurologie0,38 %74
  • Kardiologie0,26 %51
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,076 %15
  • Chirurgie0,041 %8
  • Pneumologie0,041 %8
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,036 %7
  • Unfallchirurgie0,020 %4
  • Endokrinologie0,015 %3
  • Kinderkardiologie0,010 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,005 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,005 %1
  • Neonatologie0,005 %1
  • Nephrologie0,005 %1
  • Orthopädie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F12.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Entzugssyndrom nach Gebrauch von Cannabinoiden
PrimärschlüsselPrimär†:F12.3

Änderungen

2010Bestand
Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide: Entzugssyndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte