Eine Störung, die charakterisiert ist durch Gedächtnisstörungen, Lernschwierigkeiten und die verminderte Fähigkeit, sich längere Zeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Oft besteht ein Gefühl geistiger Ermüdung bei dem Versuch, Aufgaben zu lösen. Objektiv erfolgreiches Lernen wird subjektiv als schwierig empfunden. Keines dieser Symptome ist so schwerwiegend, dass die Diagnose einer Demenz (F00-F03) oder eines Delirs (F05.-) gestellt werden kann. Die Diagnose sollte nur in Verbindung mit einer körperlichen Krankheit gestellt und bei Vorliegen einer anderen psychischen oder Verhaltensstörung aus dem Abschnitt F10-F99 nicht verwandt werden. Diese Störung kann vor, während oder nach einer Vielzahl von zerebralen oder systemischen Infektionen oder anderen körperlichen Krankheiten auftreten. Der direkte Nachweis einer zerebralen Beteiligung ist aber nicht notwendig. Die Störung wird vom postenzephalitischen (F07.1) und vom postkontusionellen Syndrom (F07.2) durch ihre andere Ätiologie, die wenig variablen, insgesamt leichteren Symptome und die zumeist kürzere Dauer unterschieden.
Rang 821 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,018 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 72 Jahren
| Altersgruppe | Fälle | Männer | Frauen | Anteil | ⌀ Tage |
|---|---|---|---|---|---|
| unter 1 Jahr | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 1 bis unter 5 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 5 bis unter 10 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | – |
| 10 bis unter 15 Jahre | 5 | 4 | 1 | 0,15 % | 2,5 |
| 15 bis unter 18 Jahre | 2 | 0 | 2 | 0,062 % | 11,0 |
| 18 bis unter 20 Jahre | 3 | 1 | 2 | 0,093 % | 5,8 |
| 20 bis unter 25 Jahre | 11 | 6 | 5 | 0,34 % | 3,0 |
| 25 bis unter 30 Jahre | 7 | 4 | 3 | 0,22 % | 2,4 |
| 30 bis unter 35 Jahre | 12 | 8 | 4 | 0,37 % | 14,1 |
| 35 bis unter 40 Jahre | 20 | 12 | 8 | 0,62 % | 3,6 |
| 40 bis unter 45 Jahre | 48 | 27 | 21 | 1,5 % | 3,9 |
| 45 bis unter 50 Jahre | 56 | 26 | 30 | 1,7 % | 3,2 |
| 50 bis unter 55 Jahre | 162 | 86 | 76 | 5,0 % | 4,6 |
| 55 bis unter 60 Jahre | 296 | 160 | 136 | 9,1 % | 3,8 |
| 60 bis unter 65 Jahre | 419 | 262 | 157 | 13 % | 4,9 |
| 65 bis unter 70 Jahre | 381 | 218 | 163 | 12 % | 5,2 |
| 70 bis unter 75 Jahre | 599 | 326 | 273 | 19 % | 5,0 |
| 75 bis unter 80 Jahre | 480 | 265 | 215 | 15 % | 5,4 |
| 80 bis unter 85 Jahre | 479 | 237 | 242 | 15 % | 7,1 |
| 85 bis unter 90 Jahre | 210 | 93 | 117 | 6,5 % | 8,9 |
| 90 bis unter 95 Jahre | 41 | 15 | 26 | 1,3 % | 9,4 |
| ab 95 Jahren | 4 | 2 | 2 | 0,12 % | 9,0 |
Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.
Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,2 Tagen (45 bis unter 50 Jahre) und ⌀ 8,9 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).
Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (78 %)
Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F06.
Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte
Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.
Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte