E87.6 Hypokaliämie

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · 3 weitere Quellen · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Kaliummangel

Regeln außerhalb des Katalogs4

Nach einem herzchirurgischen Eingriff wird postoperativ häufig intravenös Kalium gegeben, ohne dass im Verlauf ein erniedrigter Serum-Kalium-Spiegel nachgewiesen wurde. Rechtfertigt dies dennoch die Nebendiagnose E87.6 Hypokaliämie?

BSGBSG, Urteil vom 16.07.2025: Konkretisierung des Prüfgegenstandes – Ausschluss der Korrektur und Ergänzung von Datensätzen nach Ablauf der Änderungsfristen – Nachkodieru …16.07.2025

Sozialgerichtliches Verfahren - Revisionsverfahren - Feststellung individueller Tatsachen - keine Zurückverweisung an das LSG - Prozessökonomie - Wahrung der Interessen der Beteiligten - Krankenversicherung - Krankenhausvergütung - Abrechnungsprüfung - Präklusionswirkung des § 7 Abs 5 PrüfvV 2016 - Konkretisierung des Prüfgegenstandes - Ausschluss der Korrektur und Ergänzung von Datensätzen nach Ablauf der Änderungsfristen - Nachkodierung nicht durch MDK-Gutachten gerechtfertigt

Volltext anzeigen (~15 Seiten)

Wird geladen …

BSGBSG, Urteil vom 25.10.2016: Aufwandspauschale – Überprüfung der Krankenhausrechnung auf sachlich-rechnerische Richtigkeit nach dem vor dem 1.1.2016 geltenden Recht25.10.2016

1. Krankenkassen haben das Recht, Krankenhausrechnungen über die Behandlung von Kassenpatienten auf sachlich-rechnerische Richtigkeit unabhängig von dem Rechtsregime der Auffälligkeitsprüfung zu überprüfen. 2. Prüfen Krankenkassen nach dem vor dem 1.1.2016 geltenden Recht Krankenhausrechnungen über die Behandlung von Kassenpatienten auf sachlich-rechnerische Richtigkeit, löst dies keinen Anspruch auf Zahlung einer Aufwandspauschale aus.

Volltext anzeigen (~31 Seiten)

Wird geladen …

BSGBSG, Urteil vom 13.11.2012: Geltendmachung einer weiteren Vergütung des Krankenhausträgers gegenüber der Krankenkasse nach Ablauf des Haushaltsjahres der Behandlung – V …13.11.2012

Fordert ein Krankenhaus nach Ablauf von mehr als einem vollen Geschäftsjahr wegen Unvollständigkeit seiner plausiblen Schlussrechnung von der Krankenkasse für die Behandlung eines Versicherten eine weitere Vergütung, verstößt dies regelmäßig gegen Treu und Glauben.

Volltext anzeigen (~12 Seiten)

Wird geladen …

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

5.616 Fälle · 66 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 68 % Innere Medizin’22

Rang 544 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,033 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 68, der Frauen ab etwa 75 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3120,053 %3,7
1 bis unter 5 Jahre11470,20 %7,1
5 bis unter 10 Jahre161060,28 %3,9
10 bis unter 15 Jahre13760,23 %3,6
15 bis unter 18 Jahre376310,66 %4,7
18 bis unter 20 Jahre4912370,87 %4,1
20 bis unter 25 Jahre9234581,6 %2,4
25 bis unter 30 Jahre9838601,7 %3,4
30 bis unter 35 Jahre12945842,3 %4,0
35 bis unter 40 Jahre165591062,9 %4,1
40 bis unter 45 Jahre167651023,0 %3,5
45 bis unter 50 Jahre173711023,1 %4,2
50 bis unter 55 Jahre2581211374,6 %5,1
55 bis unter 60 Jahre3541641906,3 %5,7
60 bis unter 65 Jahre4681982708,3 %6,6
65 bis unter 70 Jahre5431993449,7 %6,9
70 bis unter 75 Jahre5582253339,9 %6,9
75 bis unter 80 Jahre5541663889,9 %7,4
80 bis unter 85 Jahre90324166216 %7,5
85 bis unter 90 Jahre68517451112 %7,2
90 bis unter 95 Jahre282492335,0 %7,3
ab 95 Jahren5813451,0 %7,2

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,4 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 7,5 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

46.988 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (68 %)

  • Innere Medizin68 %31.791
  • Kardiologie7,0 %3.303
  • Gastroenterologie6,2 %2.917
  • Geriatrie5,0 %2.345
  • Nephrologie4,3 %2.017
  • Übrige 27 Abteilungen9,8 %4.615
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie2,8 %1.338
  • Intensivmedizin1,4 %673
  • Pädiatrie0,96 %452
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,81 %379
  • Chirurgie0,74 %346
  • Endokrinologie0,59 %278
  • Pneumologie0,57 %267
  • Sonstige Fachabteilung0,42 %196
  • Urologie0,36 %170
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,30 %141
  • Unfallchirurgie0,23 %106
  • Orthopädie0,11 %52
  • Neurochirurgie0,083 %39
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,068 %32
  • Neonatologie0,057 %27
  • Gefäßchirurgie0,049 %23
  • Rheumatologie0,040 %19
  • Herzchirurgie0,038 %18
  • Dermatologie0,026 %12
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,026 %12
  • Kinderchirurgie0,021 %10
  • Strahlenheilkunde0,021 %10
  • Kinderkardiologie0,017 %8
  • Plastische Chirurgie0,006 %3
  • Geburtshilfe0,004 %2
  • Nuklearmedizin0,002 %1
  • Thoraxchirurgie0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E87.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Hypokaliämie
Primärschlüssel
Hypokaliämie-Syndrom
Primärschlüssel
Kaliummangel
Primärschlüssel
Kaliumverarmung
Primärschlüssel
Kalium-Verlustsyndrom
Primärschlüssel
Verminderung des Kaliumgehaltes des Blutes
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Hypokaliämie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte