E85.0 Nichtneuropathische heredofamiliäre Amyloidose

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSACushing-Syndrom, Amyloidose, Hypopituitarismus — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 7Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 7 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Familiäres Mittelmeerfieber

Hereditäre amyloide Nephropathie

Diagnosehäufigkeit

604 Fälle · 55 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 36 % Innere Medizin’23

Rang 2156 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 31 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,17 %4,0
1 bis unter 5 Jahre2714134,5 %3,7
5 bis unter 10 Jahre4719287,8 %3,9
10 bis unter 15 Jahre3616206,0 %4,9
15 bis unter 18 Jahre3414205,6 %4,5
18 bis unter 20 Jahre246184,0 %4,5
20 bis unter 25 Jahre67234411 %4,0
25 bis unter 30 Jahre5224288,6 %4,3
30 bis unter 35 Jahre5735229,4 %4,2
35 bis unter 40 Jahre4520257,5 %4,8
40 bis unter 45 Jahre3710276,1 %4,6
45 bis unter 50 Jahre3925146,5 %4,6
50 bis unter 55 Jahre3311225,5 %5,4
55 bis unter 60 Jahre2412124,0 %5,0
60 bis unter 65 Jahre292094,8 %11,0
65 bis unter 70 Jahre142122,3 %9,4
70 bis unter 75 Jahre12842,0 %7,2
75 bis unter 80 Jahre10281,7 %12,2
80 bis unter 85 Jahre13942,2 %7,2
85 bis unter 90 Jahre3120,50 %27,3
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

2.790 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 36 %

  • Innere Medizin36 %1.012
  • Kardiologie19 %529
  • Neurologie10 %283
  • Hämatologie und internistische Onkologie9,1 %254
  • Nephrologie5,4 %151
  • Übrige 22 Abteilungen20 %561
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie5,2 %144
  • Gastroenterologie2,8 %77
  • Rheumatologie2,3 %64
  • Chirurgie1,7 %48
  • Pneumologie1,1 %31
  • Neurochirurgie1,0 %29
  • Geriatrie0,97 %27
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,90 %25
  • Urologie0,82 %23
  • Sonstige Fachabteilung0,68 %19
  • Thoraxchirurgie0,68 %19
  • Dermatologie0,43 %12
  • Intensivmedizin0,32 %9
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,29 %8
  • Orthopädie0,25 %7
  • Augenheilkunde0,22 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,11 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,11 %3
  • Gefäßchirurgie0,072 %2
  • Herzchirurgie0,072 %2
  • Kinderchirurgie0,072 %2
  • Unfallchirurgie0,036 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E85.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis24

AApoA-I [Apolipoprotein-A-I-Amyloidose]
93560Primärschlüssel
Apolipoprotein-A-I-Amyloidose
93560Primärschlüssel
Benigne paroxysmale Peritonitis
342Primärschlüssel
Benigne rekurrierende Polyserositis
342Primärschlüssel
Familiäre Form der paroxysmalen Polyserositis
342Primärschlüssel
Familiäres Mittelmeer-Fieber
342Primärschlüssel
FMF [Familiäres Mittelmeer-Fieber]
342Primärschlüssel
LECT2 [Leukozyten-chemotaktischer-Faktor 2]-Amyloidose
439224Primärschlüssel
Nichtneuropathische heredofamiliäre Amyloidose
Primärschlüssel
Paroxysmal familiäre Peritonitis
Primärschlüssel
Paroxysmale familiäre benigne Peritonitis
Primärschlüssel
Periodische familiäre Peritonitis
Primärschlüssel
Periodische Polyserositis
Primärschlüssel
Periodisches Mittelmeer-Fieber
Primärschlüssel
TNF-Rezeptor-1-assoziiertes periodisches Fieber-Syndrom
32960Primärschlüssel
TRAPS [Tumornekrosefaktor-Rezeptor-1-assoziiertes periodisches Syndrom]
32960Primärschlüssel
▸ noch 8 Einträge
Tumornekrosefaktor-Rezeptor-1-assoziiertes periodisches Fieber-Syndrom
32960Primärschlüssel
Arthritis bei familiärem Mittelmeer-Fieber
Kreuz / Stern
AApoA-II [Apolipoprotein-A-II-Amyloidose]
238269Kreuz / Stern
Afib [Fibrinogen-A-alpha-Ketten-Amyloidose]
93562Kreuz / Stern
Familiäre Amyloidnephropathie
85450Kreuz / Stern
Fibrinogen-A-alpha-Ketten-Amyloidose
93562Kreuz / Stern
Hereditäre Amyloidnephropathie
85450Kreuz / Stern
AApoAII [Apolipoprotein-A-II-Amyloidose]
zurückgezogenKreuz / Stern

Seltene Erkrankungen (Orpha)7

93560
AApoAI-AmyloidoseSubtypAmyloidnephropathie, familiäre, Apolipoprotein A-I-Variante · Amyloidose, familiäre renale, durch Apolipoprotein A-I-Variante · +2
238269
AApoAII-AmyloidoseSubtypApolipoprotein AII-Amyloidose · Hereditäre renale Amyloidose durch Apolipoprotein AII-Variante · +2
93562
AFib-AmyloidoseSubtypAmyloidnephropathie, familiäre, durch fibrinogene A-alpha-Ketten-Variante · Amyloidose, familiäre renale, durch fibrinogene A-alpha-Ketten-Variante · +2
439224
ALECT2-AmyloidoseALECT2 · Leukozyten-chemotaktischer-Faktor 2-Amyloidose
85450
Hereditäre Amyloidose mit vorwiegender NierenbeteiligungAmyloidnephropathie, familiäre · Amyloidnephropathie, hereditäre · +2
342
Mittelmeerfieber, familiäresFMF · Periodische Krankheit · +3
32960
Tumornekrosefaktor-Rezeptor 1-assoziiertes periodisches Fieber-SyndromFieber, familiäres, Typ Hibernian · TNF-Rezeptor 1-assoziiertes periodisches Fieber-Syndrom · +1

Änderungen

2010Bestand
Nichtneuropathische heredofamiliäre Amyloidose

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte