E83.4 Störungen des Magnesiumstoffwechsels

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAMetabolische Störungen ohne prospektive Kostenrelevanz — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 7Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 7 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Hypermagnesiämie

Hypomagnesiämie

Diagnosehäufigkeit

69 Fälle · 57 % Frauen · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 57 % Innere Medizin’23

Rang 4447 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 66 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1101,4 %2,0
15 bis unter 18 Jahre2022,9 %4,5
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre2112,9 %1,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre2112,9 %2,5
40 bis unter 45 Jahre1011,4 %2,0
45 bis unter 50 Jahre1011,4 %3,0
50 bis unter 55 Jahre82612 %7,3
55 bis unter 60 Jahre5237,2 %11,6
60 bis unter 65 Jahre104614 %9,3
65 bis unter 70 Jahre126617 %7,9
70 bis unter 75 Jahre84412 %8,3
75 bis unter 80 Jahre85312 %9,4
80 bis unter 85 Jahre6338,7 %8,8
85 bis unter 90 Jahre2022,9 %6,5
90 bis unter 95 Jahre1101,4 %10,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

3.297 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Nephrologie (57 % und 7,7 %)

  • Innere Medizin57 %1.880
  • Nephrologie7,7 %255
  • Gastroenterologie6,2 %205
  • Pädiatrie5,4 %178
  • Chirurgie3,4 %112
  • Übrige 24 Abteilungen20 %667
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie3,4 %112
  • Kardiologie2,8 %92
  • Hämatologie und internistische Onkologie2,8 %91
  • Geriatrie2,6 %85
  • Dermatologie1,8 %59
  • Endokrinologie1,3 %43
  • Pneumologie1,1 %37
  • Intensivmedizin0,76 %25
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,73 %24
  • Sonstige Fachabteilung0,70 %23
  • Urologie0,52 %17
  • Rheumatologie0,36 %12
  • Gefäßchirurgie0,33 %11
  • Orthopädie0,18 %6
  • Neonatologie0,15 %5
  • Strahlenheilkunde0,15 %5
  • Neurochirurgie0,12 %4
  • Unfallchirurgie0,12 %4
  • Plastische Chirurgie0,091 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,061 %2
  • Herzchirurgie0,061 %2
  • Kinderchirurgie0,061 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,061 %2
  • Kinderkardiologie0,030 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E83.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis23

Autosomal-dominante isolierte Hypomagnesiämie
34528Primärschlüssel
Autosomal-dominante isolierte Hypomagnesiämie Typ Glaudemans
199326Primärschlüssel
Autosomal-dominante primäre Hypomagnesiämie mit Hypokalziurie
34528Primärschlüssel
EGF-assoziierte primäre Hypomagnesiämie mit Intelligenzminderung
620368Zwei Primärschlüssel
Familiäre Hypomagnesiämie mit Hyperkalziurie und Nephrokalzinose ohne schwere Augenbeteiligung
31043Primärschlüssel
Familiäre Hypomagnesiämie mit Hyperkalziurie und Nephrokalzinose, mit schwerer Augenbeteiligung
2196Primärschlüssel
Familiäre primäre Hypomagnesiämie
Primärschlüssel
Familiäre primäre Hypomagnesiämie mit Normokalziurie und Normokalzämie
Primärschlüssel
HSH [Hypomagnesiämie mit sekundärer Hypokalzämie]
30924Primärschlüssel
Hypermagnesiämie
Primärschlüssel
Hypomagnesiämie
Primärschlüssel
Hypomagnesiämie durch selektive Magnesiumaufnahme
30924Primärschlüssel
Intestinale Hypomagnesiämie mit sekundärer Hypokalzämie
30924Primärschlüssel
Intestinale Hypomagnesiämie Typ 1
30924Primärschlüssel
Isolierter Magnesiumverlust der Nieren
34528Primärschlüssel
Magnesiummangelsyndrom
Primärschlüssel
▸ noch 7 Einträge
Magnesiumstoffwechselstörung
Primärschlüssel
Meier-Blumberg-Imahorn-Syndrom
2196Primärschlüssel
Primäre Hypomagnesiämie mit refraktären Anfällen und Intelligenzminderung
564178Primärschlüssel
Primäre Hypomagnesiämie mit sekundärer Hypokalzämie
30924Primärschlüssel
Renale Hypomagnesiämie Typ 2
34528Primärschlüssel
Renale Hypomagnesiämie Typ 3
31043Primärschlüssel
Renale Hypomagnesiämie Typ 4
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)7

34528
Autosomal-dominante primäre Hypomagnesiämie mit HypokalziurieHOMG2 · Hypomagnesiämie, isolierte, autosomal-dominante Form · +2
620368
EGF-assoziierte primäre Hypomagnesiämie mit Intelligenzminderung
31043
Familiäre Hypomagnesiämie mit Hyperkalziurie und Nephrokalzinose ohne schwere AugenbeteiligungSubtypFHHNC ohne schwere Augenbeteiligung · HOMG3 · +1
199326
Hypomagnesiämie, isolierte, autosomal-dominante, Typ Glaudemans
2196
Primäre Hypomagnesiämie mit Hyperkalziurie, Nephrokalzinoseund schwerer AugenbeteiligungSubtypFHHNC mit schwerer Augenbeteiligung · Hyperkalziurie-bilaterales Makulakolobom-Syndrom · +1
30924
Primäre Hypomagnesiämie mit sekundärer HypokalzämieHOMG1 · HSH · +4
564178
Syndrom der primären Hypomagnesiämie mit refraktären Krämpfen und Intelligenzminderung

Änderungen

2010Bestand
Störungen des Magnesiumstoffwechsels

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte