E80.- Störungen des Porphyrin- und Bilirubinstoffwechsels

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Inklusive:

Defekte von Katalase und Peroxidase

Subkodes8

E80.0 Hereditäre erythropoetische PorphyrieMorbi-RSAATC: 3
E80.1 Porphyria cutanea tardaMorbi-RSAATC: 3
E80.2 Sonstige PorphyrieMorbi-RSAATC: 3
E80.3 Defekte von Katalase und PeroxidaseMorbi-RSA
E80.4 Gilbert-Meulengracht-SyndromMorbi-RSA
E80.5 Crigler-Najjar-SyndromMorbi-RSA
E80.6 Sonstige Störungen des BilirubinstoffwechselsMorbi-RSA
E80.7 Störung des Bilirubinstoffwechsels, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

449 Fälle · 54 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 51 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter E80.-.

Rang 1001 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 35 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr171343,8 %4,7
1 bis unter 5 Jahre1010,22 %1,0
5 bis unter 10 Jahre3120,67 %2,7
10 bis unter 15 Jahre2616105,8 %2,6
15 bis unter 18 Jahre3724138,2 %2,1
18 bis unter 20 Jahre101002,2 %2,6
20 bis unter 25 Jahre4416289,8 %12,0
25 bis unter 30 Jahre4416289,8 %7,1
30 bis unter 35 Jahre4220229,4 %5,3
35 bis unter 40 Jahre3622148,0 %4,6
40 bis unter 45 Jahre3416187,6 %4,8
45 bis unter 50 Jahre2212104,9 %7,0
50 bis unter 55 Jahre2913166,5 %5,6
55 bis unter 60 Jahre2613135,8 %4,7
60 bis unter 65 Jahre12662,7 %15,0
65 bis unter 70 Jahre2918116,5 %6,6
70 bis unter 75 Jahre6331,3 %2,8
75 bis unter 80 Jahre10552,2 %5,2
80 bis unter 85 Jahre121112,7 %4,3
85 bis unter 90 Jahre7521,6 %4,0
90 bis unter 95 Jahre2200,45 %3,5
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

449 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Gastroenterologie (51 % und 19 %)

  • Innere Medizin51 %230
  • Gastroenterologie19 %84
  • Pädiatrie17 %78
  • Chirurgie3,6 %16
  • Dermatologie2,4 %11
  • Übrige 12 Abteilungen6,7 %30
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie2,2 %10
  • Pneumologie0,89 %4
  • Gefäßchirurgie0,45 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,45 %2
  • Kardiologie0,45 %2
  • Neonatologie0,45 %2
  • Nephrologie0,45 %2
  • Sonstige Fachabteilung0,45 %2
  • Intensivmedizin0,22 %1
  • Kinderchirurgie0,22 %1
  • Neurochirurgie0,22 %1
  • Rheumatologie0,22 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Störungen des Porphyrin- und Bilirubinstoffwechsels

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte