E64.- Folgen von Mangelernährung oder sonstigen alimentären Mangelzuständen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
28 Tage – 124Altersbeschränkung: 28 Tage – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · 1 offene Streitfrage · zuletzt 01.01.2021 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

Folgezustände oder Spätfolgen einer Krankheit sind aktuelle Krankheitszustände, die durch eine frühere Krankheit hervorgerufen wurden.

Wie wird eine Anämie infolge Folsäuremangel verschlüsselt? Darf zusätzlich zur Anämie E53.8 Mangel an sonstigen näher bezeichneten Vitaminen des Vitamin B-Komplexes kodiert werden?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes6

E64.0 Folgen der Energie- und Eiweißmangelernährung28 Tage – 124Morbi-RSA⚖ 2
E64.1 Folgen des Vitamin-A-Mangels28 Tage – 124Morbi-RSA⚖ 2
E64.2 Folgen des Vitamin-C-Mangels28 Tage – 124Morbi-RSA⚖ 2
E64.3 Folgen der Rachitis28 Tage – 124Morbi-RSA⚖ 2
E64.8 Folgen sonstiger alimentärer Mangelzustände28 Tage – 124Morbi-RSA⚖ 3
E64.9 Folgen eines nicht näher bezeichneten alimentären Mangelzustandes28 Tage – 124Morbi-RSA⚖ 2

Diagnosehäufigkeit

40 Fälle · 57 % Frauen · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 100 % Innere Medizin’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter E64.-.

Rang 1350 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 72 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre1012,5 %5,0
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre1012,5 %3,0
50 bis unter 55 Jahre1102,5 %4,0
55 bis unter 60 Jahre51413 %7,8
60 bis unter 65 Jahre42210 %5,8
65 bis unter 70 Jahre52313 %6,2
70 bis unter 75 Jahre83520 %8,8
75 bis unter 80 Jahre3217,5 %7,0
80 bis unter 85 Jahre85320 %6,3
85 bis unter 90 Jahre41310 %8,3
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

40 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (100 %)

  • Innere Medizin100 %40

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Folgen von Mangelernährung oder sonstigen alimentären Mangelzuständen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte