E63.- Sonstige alimentäre Mangelzustände

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
28 Tage – 124Altersbeschränkung: 28 Tage – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Exklusive:

Dehydratation E86

Ernährungsprobleme beim Neugeborenen P92.-

Folgen von Mangelernährung und sonstigen alimentären Mangelzuständen E64.-

Gedeihstörung R62.8

Subkodes4

E63.0 Mangel an essentiellen Fettsäuren [EFA]28 Tage – 124CCL:234Morbi-RSA
E63.1 Alimentärer Mangelzustand infolge unausgewogener Zusammensetzung der Nahrung28 Tage – 124Morbi-RSA
E63.8 Sonstige näher bezeichnete alimentäre Mangelzustände28 Tage – 124Morbi-RSA
E63.9 Alimentärer Mangelzustand, nicht näher bezeichnet28 Tage – 124Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

52 Fälle · 50 % Frauen · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 33 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter E63.-.

Rang 1332 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 20, der Frauen ab etwa 25 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2203,8 %5,0
1 bis unter 5 Jahre105519 %4,6
5 bis unter 10 Jahre5149,6 %11,0
10 bis unter 15 Jahre4317,7 %2,5
15 bis unter 18 Jahre1101,9 %5,0
18 bis unter 20 Jahre1101,9 %3,0
20 bis unter 25 Jahre4137,7 %2,8
25 bis unter 30 Jahre1101,9 %5,0
30 bis unter 35 Jahre1101,9 %8,0
35 bis unter 40 Jahre1011,9 %5,0
40 bis unter 45 Jahre1101,9 %1,0
45 bis unter 50 Jahre2023,8 %3,5
50 bis unter 55 Jahre1011,9 %2,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre2113,8 %1,5
65 bis unter 70 Jahre4317,7 %10,3
70 bis unter 75 Jahre5329,6 %5,6
75 bis unter 80 Jahre2113,8 %3,5
80 bis unter 85 Jahre1011,9 %12,0
85 bis unter 90 Jahre3035,8 %16,0
90 bis unter 95 Jahre1101,9 %5,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

52 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 33 %

  • Innere Medizin33 %17
  • Pädiatrie31 %16
  • Chirurgie12 %6
  • Kinderchirurgie9,6 %5
  • Gastroenterologie3,8 %2
  • Übrige 5 Abteilungen12 %6
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie3,8 %2
  • Geriatrie1,9 %1
  • Kardiologie1,9 %1
  • Nephrologie1,9 %1
  • Plastische Chirurgie1,9 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige alimentäre Mangelzustände

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte