E24.0 Hypophysäres Cushing-Syndrom

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSACushing-Syndrom, Amyloidose, Hypopituitarismus — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Hypophysärer Hyperadrenokortizismus

Morbus Cushing

Überproduktion von ACTH der Adenohypophyse

Diagnosehäufigkeit

149 Fälle · 74 % Frauen · Gipfel 45 bis unter 50 Jahre · 49 % Innere Medizin’22

Rang 3610 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 50 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1100,67 %8,0
10 bis unter 15 Jahre2201,3 %5,0
15 bis unter 18 Jahre2111,3 %4,0
18 bis unter 20 Jahre1010,67 %10,0
20 bis unter 25 Jahre8265,4 %3,4
25 bis unter 30 Jahre7164,7 %4,3
30 bis unter 35 Jahre8175,4 %3,5
35 bis unter 40 Jahre9546,0 %5,2
40 bis unter 45 Jahre1631311 %4,1
45 bis unter 50 Jahre2271515 %6,5
50 bis unter 55 Jahre1971213 %5,9
55 bis unter 60 Jahre1821612 %4,8
60 bis unter 65 Jahre7164,7 %5,3
65 bis unter 70 Jahre9366,0 %3,6
70 bis unter 75 Jahre130138,7 %21,8
75 bis unter 80 Jahre4222,7 %19,5
80 bis unter 85 Jahre2111,3 %17,0
85 bis unter 90 Jahre1010,67 %1,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

416 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Neurochirurgie (49 % und 11 %)

  • Innere Medizin49 %203
  • Neurochirurgie11 %47
  • Gastroenterologie11 %45
  • Chirurgie9,9 %41
  • Endokrinologie6,5 %27
  • Übrige 12 Abteilungen13 %53
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie4,1 %17
  • Sonstige Fachabteilung2,4 %10
  • Nephrologie1,9 %8
  • Kardiologie1,2 %5
  • Neurologie0,72 %3
  • Geriatrie0,48 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,48 %2
  • Rheumatologie0,48 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,24 %1
  • Kinderkardiologie0,24 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,24 %1
  • Orthopädie0,24 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E24.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis11

ACTH [Adrenocorticotropes Hormon]-Hypersekretion der Hypophyse
Primärschlüssel
ACTH [Adrenocorticotropes Hormon]-Überproduktion der Hypophyse
Primärschlüssel
Basophilismus
Primärschlüssel
Cortico-adrenaler Basophilismus
Primärschlüssel
Cushing-Basophilismus
Primärschlüssel
Hypophysärer Basophilismus
Primärschlüssel
Hypophysärer Hyperadrenokortizismus
Primärschlüssel
Hypophysärer Hyperkortizismus
Primärschlüssel
Hypophysäres Cushing-Syndrom
96253Primärschlüssel
Morbus Cushing
96253Primärschlüssel
Thymischer Basophilismus
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

96253
Cushing-KrankheitICD:D35.2E24.9’26Cushing-Syndrom, hypophysäres · Hypophysenadenom, kortikotropes · +1

Änderungen

2010Bestand
Hypophysäres Cushing-Syndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte