DRGSystemDeutschland

E13.7-Sonstiger näher bezeichneter Diabetes mellitus: Mit multiplen Komplikationen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Sonstiger Diabetes mellitus mit multiplen Komplikationen, Ketoazidose oder Koma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
28 Tage – 124
Altersbeschränkung: 28 Tage – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.

Subkodes4

E13.72Mit sonstigen multiplen Komplikationen, nicht als entgleist bezeichnetChronische28 Tage – 124Morbi-RSA’25ATC:16’25
E13.73Mit sonstigen multiplen Komplikationen, als entgleist bezeichnetChronische28 Tage – 124Morbi-RSA’25ATC:16’25
E13.74Mit diabetischem Fußsyndrom, nicht als entgleist bezeichnetChronische28 Tage – 124Morbi-RSA’25ATC:16’25
E13.75Mit diabetischem Fußsyndrom, als entgleist bezeichnetChronische28 Tage – 124Morbi-RSA’25ATC:16’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 1862 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 62 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1010,12 %9,5
10 bis unter 15 Jahre1100,12 %2,0
15 bis unter 18 Jahre000–1,0
18 bis unter 20 Jahre000–7,0
20 bis unter 25 Jahre2020,24 %10,0
25 bis unter 30 Jahre4220,49 %12,5
30 bis unter 35 Jahre8620,97 %13,8
35 bis unter 40 Jahre181442,2 %11,9
40 bis unter 45 Jahre383444,6 %11,6
45 bis unter 50 Jahre464425,6 %11,3
50 bis unter 55 Jahre96752112 %9,8
55 bis unter 60 Jahre1231012215 %11,6
60 bis unter 65 Jahre1521262618 %12,3
65 bis unter 70 Jahre92751711 %12,4
70 bis unter 75 Jahre87711611 %10,6
75 bis unter 80 Jahre5628286,8 %12,5
80 bis unter 85 Jahre6441237,8 %12,3
85 bis unter 90 Jahre292093,5 %7,4
90 bis unter 95 Jahre5230,61 %6,0
ab 95 Jahren1100,12 %6,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

4.609 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (74 %)

  • Innere Medizin74 %3.404
  • Gastroenterologie8,8 %404
  • Endokrinologie3,2 %149
  • Pädiatrie2,3 %105
  • Chirurgie2,1 %99
  • Übrige 19 Abteilungen9,7 %448
▸ Übrige einzeln
  • Nephrologie2,1 %96
  • Kardiologie1,8 %82
  • Gefäßchirurgie1,1 %51
  • Geriatrie1,0 %48
  • Intensivmedizin0,87 %40
  • Neurologie0,76 %35
  • Sonstige Fachabteilung0,50 %23
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,35 %16
  • Pneumologie0,24 %11
  • Orthopädie0,17 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,15 %7
  • Unfallchirurgie0,15 %7
  • Augenheilkunde0,13 %6
  • Urologie0,13 %6
  • Dermatologie0,065 %3
  • Plastische Chirurgie0,065 %3
  • Herzchirurgie0,043 %2
  • Rheumatologie0,043 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,043 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E13.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)’2516

A10AB
Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkendICD:157’25
A10AC
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär wirkendICD:157’25
A10AD
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär oder lang wirkend kombiniert mit schnell wirkendICD:157’25
A10AE
Insuline und Analoga zur Injektion, lang wirkendICD:157’25
A10AF
Insuline und Analoga zur InhalationICD:157’25
A10BA
BiguanideICD:98’25
A10BB
SulfonylharnstoffeICD:98’25
A10BD
Kombinationen oraler blutzuckersenkender MittelICD:98’25
A10BF
Alpha-GlukosidasehemmerICD:98’25
A10BG
Thiazolidindione (Glitazone)ICD:98’25
A10BH
Dipeptidyl-Peptidase-4-(DPP-4)-InhibitorenICD:98’25
A10BJ
Glucagon-like-Peptid-1-(GLP-1)-RezeptoragonistenICD:98’25
A10BK
Natrium-Glucose-Cotransporter-2-(SGLT2)-InhibitorenICD:136’25
A10BX
Andere blutzuckersenkende Mittel, exkl. InsulineICD:98’25
A10XH
Homöopathische und anthroposophische AntidiabetikaICD:98’25
A10XP
Pflanzliche AntidiabetikaICD:98’25

Änderungen

2010Bestand
Sonstiger näher bezeichneter Diabetes mellitus: Mit multiplen Komplikationen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte