E11.51 Diabetes mellitus, Typ 2: Mit peripheren vaskulären Komplikationen: Als entgleist bezeichnet

Kurz erklärt: Diabetes mellitus Typ 2; die weiteren Stellen beschreiben Folgeerkrankungen und ob der Blutzucker entgleist ist.

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSASonstiger Diabetes mellitus mit anderen Komplikationen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage3 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt über E11.-

Typen des Diabetes mellitus

gilt über E11.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

gilt über E11.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

4.605 Fälle · 70 % Männer · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 51 % Innere Medizin’23

Die Statistik weist E11.51 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu E11.5 mit allen Subkodes.

Rang 643 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,026 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre2200,043 %9,0
30 bis unter 35 Jahre2110,043 %9,5
35 bis unter 40 Jahre7610,15 %5,7
40 bis unter 45 Jahre13850,28 %12,2
45 bis unter 50 Jahre4832161,0 %12,6
50 bis unter 55 Jahre12697292,7 %8,2
55 bis unter 60 Jahre307230776,7 %7,5
60 bis unter 65 Jahre57244912312 %8,6
65 bis unter 70 Jahre71654017616 %9,6
70 bis unter 75 Jahre81960821118 %9,3
75 bis unter 80 Jahre64445119314 %9,9
80 bis unter 85 Jahre74247127116 %10,2
85 bis unter 90 Jahre4512591929,8 %10,1
90 bis unter 95 Jahre13460742,9 %10,4
ab 95 Jahren227150,48 %8,1

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 7,5 Tagen (55 bis unter 60 Jahre) und ⌀ 10,4 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

126.545 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Chirurgie (51 % und 18 %)

  • Innere Medizin51 %64.673
  • Chirurgie18 %22.298
  • Gefäßchirurgie11 %13.809
  • Gastroenterologie4,8 %6.091
  • Endokrinologie3,1 %3.916
  • Übrige 25 Abteilungen12 %15.758
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie2,3 %2.912
  • Geriatrie2,0 %2.587
  • Kardiologie1,5 %1.958
  • Nephrologie1,2 %1.536
  • Unfallchirurgie1,0 %1.293
  • Augenheilkunde1,0 %1.275
  • Sonstige Fachabteilung0,81 %1.031
  • Orthopädie0,71 %895
  • Intensivmedizin0,36 %450
  • Plastische Chirurgie0,35 %449
  • Dermatologie0,30 %378
  • Pädiatrie0,21 %270
  • Herzchirurgie0,17 %215
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,14 %175
  • Pneumologie0,12 %157
  • Urologie0,058 %73
  • Neurochirurgie0,032 %40
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,018 %23
  • Rheumatologie0,015 %19
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,005 %6
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,003 %4
  • Thoraxchirurgie0,003 %4
  • Allgemeine Psychiatrie0,002 %3
  • Strahlenheilkunde0,002 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,002 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E11.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

MODY [Maturity onset diabetes of young people] mit peripherer vaskulärer Komplikation, entgleist
552Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

552
MODYICD:E11.01E11.11E11.20+16’26

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)16

A10AB
Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10AC
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10AD
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär oder lang wirkend kombiniert mit schnell wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10AE
Insuline und Analoga zur Injektion, lang wirkendICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10AF
Insuline und Analoga zur InhalationICD:E10.2-E10.20E10.21+153
A10BA
BiguanideICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10BB
SulfonylharnstoffeICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10BD
Kombinationen oraler AntidiabetikaICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10BF
Alpha-GlukosidasehemmerICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10BG
Thiazolidindione (Glitazone)ICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10BH
Dipeptidyl-Peptidase-4-(DPP-4)-InhibitorenICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10BJ
Glucagon-like-Peptid-1-(GLP-1)-RezeptoragonistenICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10BK
Natrium-Glucose-Cotransporter-2-(SGLT2)-InhibitorenICD:E11.2-E11.20E11.21+133
A10BX
Andere Antidiabetika, exkl. InsulineICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10XH
Homöopathische und anthroposophische AntidiabetikaICD:E11.2-E11.20E11.21+95
A10XP
Pflanzliche AntidiabetikaICD:E11.2-E11.20E11.21+95

Änderungen

2010Bestand
Diabetes mellitus, Typ 2: Mit peripheren vaskulären Komplikationen: Als entgleist bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte