DRGSystemDeutschland

E11.5-Diabetes mellitus, Typ 2: Mit peripheren vaskulären Komplikationen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Sonstiger Diabetes mellitus mit anderen Komplikationen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes2

E11.50Nicht als entgleist bezeichnetChronischeMorbi-RSA’25ATC:16’25
E11.51Als entgleist bezeichnetChronischeMorbi-RSA’25ATC:16’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 695 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,023 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 74 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000–9,0
30 bis unter 35 Jahre2020,048 %9,5
35 bis unter 40 Jahre6420,14 %5,7
40 bis unter 45 Jahre181530,43 %12,2
45 bis unter 50 Jahre312830,74 %12,6
50 bis unter 55 Jahre9475192,2 %8,2
55 bis unter 60 Jahre260203576,2 %7,5
60 bis unter 65 Jahre4443459911 %8,6
65 bis unter 70 Jahre62847215615 %9,6
70 bis unter 75 Jahre79057721319 %9,3
75 bis unter 80 Jahre67849418416 %9,9
80 bis unter 85 Jahre63339623715 %10,2
85 bis unter 90 Jahre47426920511 %10,1
90 bis unter 95 Jahre11153582,7 %10,4
ab 95 Jahren143110,33 %8,1

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 7,5 Tagen (55 bis unter 60 Jahre) und ⌀ 10,4 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

126.545 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Chirurgie (51 % und 18 %)

  • Innere Medizin51 %64.673
  • Chirurgie18 %22.298
  • Gefäßchirurgie11 %13.809
  • Gastroenterologie4,8 %6.091
  • Endokrinologie3,1 %3.916
  • Übrige 25 Abteilungen12 %15.758
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie2,3 %2.912
  • Geriatrie2,0 %2.587
  • Kardiologie1,5 %1.958
  • Nephrologie1,2 %1.536
  • Unfallchirurgie1,0 %1.293
  • Augenheilkunde1,0 %1.275
  • Sonstige Fachabteilung0,81 %1.031
  • Orthopädie0,71 %895
  • Intensivmedizin0,36 %450
  • Plastische Chirurgie0,35 %449
  • Dermatologie0,30 %378
  • Pädiatrie0,21 %270
  • Herzchirurgie0,17 %215
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,14 %175
  • Pneumologie0,12 %157
  • Urologie0,058 %73
  • Neurochirurgie0,032 %40
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,018 %23
  • Rheumatologie0,015 %19
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,005 %6
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,003 %4
  • Thoraxchirurgie0,003 %4
  • Allgemeine Psychiatrie0,002 %3
  • Strahlenheilkunde0,002 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,002 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E11.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)’2516

A10AB
Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkendICD:157’25
A10AC
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär wirkendICD:157’25
A10AD
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär oder lang wirkend kombiniert mit schnell wirkendICD:157’25
A10AE
Insuline und Analoga zur Injektion, lang wirkendICD:157’25
A10AF
Insuline und Analoga zur InhalationICD:157’25
A10BA
BiguanideICD:98’25
A10BB
SulfonylharnstoffeICD:98’25
A10BD
Kombinationen oraler blutzuckersenkender MittelICD:98’25
A10BF
Alpha-GlukosidasehemmerICD:98’25
A10BG
Thiazolidindione (Glitazone)ICD:98’25
A10BH
Dipeptidyl-Peptidase-4-(DPP-4)-InhibitorenICD:98’25
A10BJ
Glucagon-like-Peptid-1-(GLP-1)-RezeptoragonistenICD:98’25
A10BK
Natrium-Glucose-Cotransporter-2-(SGLT2)-InhibitorenICD:136’25
A10BX
Andere blutzuckersenkende Mittel, exkl. InsulineICD:98’25
A10XH
Homöopathische und anthroposophische AntidiabetikaICD:98’25
A10XP
Pflanzliche AntidiabetikaICD:98’25

Änderungen

2010Bestand
Diabetes mellitus, Typ 2: Mit peripheren vaskulären Komplikationen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte