DRGSystemDeutschland

E10.9-Diabetes mellitus, Typ 1: Ohne Komplikationen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Kinder mit Diabetes mellitus Typ 1 (<12 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes2

E10.90Nicht als entgleist bezeichnetChronischeMorbi-RSA’25ATC:5’25
E10.91Als entgleist bezeichnetChronischeMorbi-RSA’25ATC:5’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 197 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,096 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 17 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr11650,064 %6,7
1 bis unter 5 Jahre6243582663,6 %8,3
5 bis unter 10 Jahre2.0561.0531.00312 %6,6
10 bis unter 15 Jahre4.1712.1592.01224 %6,1
15 bis unter 18 Jahre2.4421.3691.07314 %5,9
18 bis unter 20 Jahre6473492983,8 %5,7
20 bis unter 25 Jahre1.1436355086,7 %5,4
25 bis unter 30 Jahre8755363395,1 %5,6
30 bis unter 35 Jahre7524722804,4 %5,6
35 bis unter 40 Jahre7044432614,1 %5,6
40 bis unter 45 Jahre5763642123,4 %6,1
45 bis unter 50 Jahre4712751962,7 %5,8
50 bis unter 55 Jahre4792422372,8 %5,8
55 bis unter 60 Jahre5272592683,1 %6,0
60 bis unter 65 Jahre4161952212,4 %6,2
65 bis unter 70 Jahre3071421651,8 %6,6
70 bis unter 75 Jahre242911511,4 %7,2
75 bis unter 80 Jahre231811501,3 %7,5
80 bis unter 85 Jahre244631811,4 %7,8
85 bis unter 90 Jahre188681201,1 %8,0
90 bis unter 95 Jahre4312310,25 %7,1
ab 95 Jahren6240,035 %6,2

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 5,4 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 8,3 Tagen (1 bis unter 5 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

40.247 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (51 % und 31 %)

  • Innere Medizin51 %20.594
  • Pädiatrie31 %12.441
  • Gastroenterologie4,8 %1.918
  • Endokrinologie2,6 %1.053
  • Chirurgie2,5 %1.020
  • Übrige 25 Abteilungen8,0 %3.221
▸ Übrige einzeln
  • Gefäßchirurgie1,4 %558
  • Kardiologie1,3 %519
  • Nephrologie1,2 %468
  • Augenheilkunde1,1 %453
  • Intensivmedizin0,95 %383
  • Neurologie0,54 %217
  • Geriatrie0,38 %153
  • Sonstige Fachabteilung0,34 %137
  • Unfallchirurgie0,27 %107
  • Orthopädie0,15 %60
  • Pneumologie0,12 %49
  • Plastische Chirurgie0,080 %32
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,075 %30
  • Dermatologie0,042 %17
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,020 %8
  • Neurochirurgie0,017 %7
  • Urologie0,015 %6
  • Herzchirurgie0,010 %4
  • Rheumatologie0,007 %3
  • Allgemeine Psychiatrie0,005 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,005 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,005 %2
  • Neonatologie0,005 %2
  • Kinderchirurgie0,002 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E10.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)’255

A10AB
Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkendICD:157’25
A10AC
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär wirkendICD:157’25
A10AD
Insuline und Analoga zur Injektion, intermediär oder lang wirkend kombiniert mit schnell wirkendICD:157’25
A10AE
Insuline und Analoga zur Injektion, lang wirkendICD:157’25
A10AF
Insuline und Analoga zur InhalationICD:157’25

Änderungen

2010Bestand
Diabetes mellitus, Typ 1: Ohne Komplikationen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte