D69.2 Sonstige nichtthrombozytopenische Purpura

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:23Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 2, 3 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAPurpura und sonstige Gerinnungsstörungen und sonstige Krankheiten des Blutes und der blutbildenden Organe bei anderenorts klassifizierten Krankheiten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
ZE: ZE2024-139Diese Diagnose ist in Anlage 7 des Fallpauschalenkatalogs einem Zusatzentgelt zugeordnet. Abgerechnet wird es, wenn zusätzlich eine der auslösenden Prozeduren erbracht ist; die Schwellenwerte stehen in den Fußnoten unten.
Inklusive:

Purpura: senilis

Purpura: simplex

Purpura: o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

135 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 40 % Pädiatrie’24

Rang 3673 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 18, der Frauen ab etwa 25 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6244,4 %2,0
1 bis unter 5 Jahre2718920 %2,8
5 bis unter 10 Jahre1441010 %3,4
10 bis unter 15 Jahre10737,4 %3,3
15 bis unter 18 Jahre9456,7 %2,0
18 bis unter 20 Jahre1100,74 %8,0
20 bis unter 25 Jahre3122,2 %5,5
25 bis unter 30 Jahre1100,74 %–
30 bis unter 35 Jahre3212,2 %8,3
35 bis unter 40 Jahre3122,2 %1,0
40 bis unter 45 Jahre3302,2 %4,4
45 bis unter 50 Jahre5323,7 %6,0
50 bis unter 55 Jahre2201,5 %2,5
55 bis unter 60 Jahre2111,5 %5,0
60 bis unter 65 Jahre1100,74 %5,3
65 bis unter 70 Jahre5233,7 %9,5
70 bis unter 75 Jahre9546,7 %5,6
75 bis unter 80 Jahre5143,7 %4,2
80 bis unter 85 Jahre157811 %10,0
85 bis unter 90 Jahre8355,9 %5,5
90 bis unter 95 Jahre3032,2 %–
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

10.351 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Pädiatrie, hat 40 %

  • Pädiatrie40 %4.113
  • Innere Medizin27 %2.780
  • Hämatologie und internistische Onkologie15 %1.505
  • Dermatologie7,9 %816
  • Gastroenterologie3,4 %354
  • Übrige 27 Abteilungen7,6 %783
▸ Übrige einzeln
  • Nephrologie1,7 %179
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,1 %115
  • Rheumatologie0,67 %69
  • Chirurgie0,60 %62
  • Urologie0,58 %60
  • Kardiologie0,54 %56
  • Neurologie0,38 %39
  • Sonstige Fachabteilung0,37 %38
  • Geriatrie0,26 %27
  • Intensivmedizin0,23 %24
  • Pneumologie0,23 %24
  • Strahlenheilkunde0,14 %15
  • Kinderchirurgie0,14 %14
  • Neurochirurgie0,097 %10
  • Neonatologie0,087 %9
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,068 %7
  • Unfallchirurgie0,058 %6
  • Endokrinologie0,048 %5
  • Herzchirurgie0,039 %4
  • Kinderkardiologie0,039 %4
  • Orthopädie0,039 %4
  • Geburtshilfe0,029 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,029 %3
  • Gefäßchirurgie0,019 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,019 %2
  • Plastische Chirurgie0,010 %1
  • Thoraxchirurgie0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D69.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Zusatzentgelte1

ZE2024-139
Gabe von Blutgerinnungsfaktorenindividuell
▸ 3 Fußnoten des Katalogs
  • Nach Paragraf 5 Abs. 2 Satz 3 FPV 2024 ist für diese Zusatzentgelte das bisher krankenhausindividuell vereinbarte Entgelt der Höhe nach bis zum Beginn des Wirksamwerdens der neuen Budgetvereinbarung weiter zu erheben. Dies gilt auch, sofern eine Anpassung der entsprechenden OPS-Kodes erfolgt sein sollte.
  • Die jeweils zugehörigen ICD-Kodes und -Texte sind in Anlage 7 aufgeführt.
  • Für das Jahr 2024 gilt ein Schwellenwert in der Höhe von 6.000 € für die Summe der im Rahmen der Behandlung des Patienten für Blutgerinnungsfaktoren angefallenen Beträge. Ab Überschreitung dieses Schwellenwertes ist der gesamte für die Behandlung des Patienten mit Blutgerinnungsfaktoren angefallene Betrag abzurechnen.

Alphabetisches Verzeichnis14

Autoerythrozytäre Sensibilisierung
Primärschlüssel
Autoerythrozytäres Sensibilisierungssyndrom
324636Primärschlüssel
Blutfleckenkrankheit
Primärschlüssel
Erythrozytäre Autosensibilisierung
Primärschlüssel
Gardner-Diamond-Syndrom
324636Primärschlüssel
Kutane Blutung durch erythrozytäre Autosensibilisierung
Primärschlüssel
Kutane Hämorrhagie durch erythrozytäre Autosensibilisierung
Primärschlüssel
Nichtthrombopenische Purpura
Primärschlüssel
Nichtthrombozytopenische Purpura
Primärschlüssel
Petechiale Blutung durch erythrozytäre Autosensibilisierung
Primärschlüssel
Petechiale Hämorrhagie durch erythrozytäre Autosensibilisierung
Primärschlüssel
Purpura
Primärschlüssel
Purpura senilis
Primärschlüssel
Purpura simplex
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

324636
ErythrozytenautosensibilisierungEkchymosen-Syndrom, schmerzhaftes · GDS · +2

Änderungen

2010Bestand
Sonstige nichtthrombozytopenische Purpura

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte