D68.6 Sonstige Thrombophilien

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAPurpura und sonstige Gerinnungsstörungen und sonstige Krankheiten des Blutes der blutbildenden Organe bei anderenorts klassifizierten Krankheiten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 2Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 2 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · 1 offene Streitfrage · zuletzt 01.01.2021 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Antikardiolipin-Syndrom

Antiphospholipid-Syndrom

Vorhandensein des Lupus-Antikoagulans

Exklusive:

Disseminierte intravasale Gerinnung D65.-

Hyperhomocysteinämie E72.1

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über D68.-FoKA: Dissens

Ein Patient wird wegen eines nichttraumatischen Rektusscheidenhämatoms unter Phenprocoumon-Einnahme (INR im therapeutischen Bereich) aufgenommen. Was ist die Hauptdiagnose?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

105 Fälle · 55 % Frauen · Gipfel 50 bis unter 55 Jahre · 44 % Innere Medizin’22

Rang 3973 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 53 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1100,95 %7,0
15 bis unter 18 Jahre3122,9 %1,7
18 bis unter 20 Jahre1100,95 %2,0
20 bis unter 25 Jahre3122,9 %3,3
25 bis unter 30 Jahre5324,8 %6,0
30 bis unter 35 Jahre8267,6 %4,4
35 bis unter 40 Jahre117410 %17,2
40 bis unter 45 Jahre5144,8 %11,0
45 bis unter 50 Jahre8357,6 %15,8
50 bis unter 55 Jahre157814 %6,1
55 bis unter 60 Jahre158714 %25,8
60 bis unter 65 Jahre4223,8 %4,8
65 bis unter 70 Jahre7256,7 %23,3
70 bis unter 75 Jahre7436,7 %17,4
75 bis unter 80 Jahre5144,8 %6,6
80 bis unter 85 Jahre5234,8 %15,6
85 bis unter 90 Jahre2111,9 %17,5
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

2.374 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Chirurgie (44 % und 9,7 %)

  • Innere Medizin44 %1.047
  • Chirurgie9,7 %230
  • Urologie6,7 %158
  • Kardiologie5,4 %128
  • Gastroenterologie5,1 %122
  • Übrige 26 Abteilungen29 %689
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie4,8 %113
  • Hämatologie und internistische Onkologie4,0 %94
  • Unfallchirurgie3,2 %75
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie2,1 %51
  • Herzchirurgie1,8 %42
  • Orthopädie1,6 %39
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,3 %32
  • Gefäßchirurgie1,3 %31
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,2 %29
  • Nephrologie1,2 %29
  • Geriatrie1,2 %28
  • Sonstige Fachabteilung1,1 %27
  • Intensivmedizin0,80 %19
  • Pneumologie0,67 %16
  • Neurologie0,63 %15
  • Rheumatologie0,46 %11
  • Kinderkardiologie0,34 %8
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,25 %6
  • Endokrinologie0,21 %5
  • Augenheilkunde0,17 %4
  • Dermatologie0,17 %4
  • Kinderchirurgie0,13 %3
  • Geburtshilfe0,084 %2
  • Neonatologie0,084 %2
  • Plastische Chirurgie0,084 %2
  • Thoraxchirurgie0,084 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D68.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Antikardiolipinsyndrom
Primärschlüssel
Antiphospholipid-Antikörper-Syndrom
Primärschlüssel
Antiphospholipidsyndrom
Primärschlüssel
APS [Antiphospholipidsyndrom]
Primärschlüssel
Hughes-Syndrom
Primärschlüssel
Inhibitor des systemischen Lupus erythematodes
Primärschlüssel
Katastrophales Antiphospholipidsyndrom
464343Primärschlüssel
Neonatales Antiphospholipidsyndrom
398097Primärschlüssel
Thrombophilie
Primärschlüssel
Vorhandensein des Lupus-Antikoagulanz
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)2

398097
Anti-Phospholipid-Syndrom, neonatalesAnti-Phospholipid-Antikörper-Syndrom, neonatales · Hughes-Syndrom, neonatales · +1
464343
Katastrophales AntiphospholipidsyndromCAPS · Katastrophales APS

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Thrombophilien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte