D65.- Disseminierte intravasale Gerinnung [Defibrinationssyndrom]

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
ZE in SubkodesSubkodes dieser Schlüsselnummer sind in Anlage 7 einem Zusatzentgelt zugeordnet — welche, steht unten.
Inklusive:

Purpura fulminans

Exklusive:

Als Komplikation bei(m): Abort, Extrauteringravidität oder Molenschwangerschaft O00-O07 O08.1

Als Komplikation bei(m): Neugeborenen P60

Als Komplikation bei(m): Schwangerschaft, Geburt oder Wochenbett O45.0 O46.0 O67.0 O72.3

Subkodes4

D65.0 Erworbene AfibrinogenämieZE: ZE2022-139Morbi-RSA⚖ 3
D65.1 Disseminierte intravasale Gerinnung [DIG, DIC]ZE: ZE2022-139Morbi-RSA
D65.2 Erworbene FibrinolyseblutungZE: ZE2022-139Morbi-RSA
D65.9 Defibrinationssyndrom, nicht näher bezeichnetZE: ZE2022-139Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

38 Fälle · 55 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 37 % Innere Medizin’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter D65.-.

Rang 1353 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 60 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1012,6 %13,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre2025,3 %8,5
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre2205,3 %1,5
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre1012,6 %7,0
35 bis unter 40 Jahre1102,6 %4,0
40 bis unter 45 Jahre1102,6 %14,0
45 bis unter 50 Jahre1012,6 %4,0
50 bis unter 55 Jahre1102,6 %1,0
55 bis unter 60 Jahre105526 %33,1
60 bis unter 65 Jahre3307,9 %19,3
65 bis unter 70 Jahre1102,6 %1,0
70 bis unter 75 Jahre64216 %19,5
75 bis unter 80 Jahre2025,3 %2,5
80 bis unter 85 Jahre1012,6 %2,0
85 bis unter 90 Jahre2115,3 %15,5
90 bis unter 95 Jahre2115,3 %1,0
ab 95 Jahren1102,6 %13,0

Behandelnde Fachabteilung

38 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 37 %

  • Innere Medizin37 %14
  • Hämatologie und internistische Onkologie11 %4
  • Plastische Chirurgie11 %4
  • Chirurgie7,9 %3
  • Gastroenterologie7,9 %3
  • Übrige 7 Abteilungen26 %10
▸ Übrige einzeln
  • Herzchirurgie5,3 %2
  • Intensivmedizin5,3 %2
  • Pädiatrie5,3 %2
  • Dermatologie2,6 %1
  • Neurologie2,6 %1
  • Unfallchirurgie2,6 %1
  • Urologie2,6 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Zusatzentgelte der Subkodes1

ZE2022-139
Gabe von Blutgerinnungsfaktorenindividuell
▸ 3 Fußnoten des Katalogs
  • Nach § 5 Absatz 2 Satz 3 der Fallpauschalenvereinbarung 2022 ist für diese Zusatzentgelte das bisher krankenhausindividuell vereinbarte Entgelt der Höhe nach bis zum Beginn des Wirksamwerdens der neuen Budgetvereinbarung weiter zu erheben. Dies gilt auch, sofern eine Anpassung der entsprechenden OPS-Kodes erfolgt sein sollte.
  • Die jeweils zugehörigen ICD-Kodes und ICD-Texte sind in Anlage 7 aufgeführt.
  • Für das Jahr 2022 gilt ein Schwellenwert in der Höhe von 6.000 € für die Summe der im Rahmen der Behandlung des Patienten für Blutgerinnungsfaktoren angefallenen Beträge. Ab Überschreitung dieses Schwellenwertes ist der gesamte für die Behandlung des Patienten mit Blutgerinnungsfaktoren angefallene Betrag abzurechnen.

Änderungen

2010Bestand
Disseminierte intravasale Gerinnung [Defibrinationssyndrom]

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte