D59.- Erworbene hämolytische Anämien

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen

Subkodes9

D59.0 Arzneimittelinduzierte autoimmunhämolytische AnämieCCL:23Morbi-RSA
D59.1 Sonstige autoimmunhämolytische AnämienCCL:23Wird D59.10, D59.182024Morbi-RSA
D59.2 Arzneimittelinduzierte nicht autoimmunhämolytische AnämieCCL:23Morbi-RSA
D59.3 Hämolytisch-urämisches SyndromCCL:23IfSGMorbi-RSALaborausnahme EBMATC: 3
D59.4 Sonstige nicht autoimmunhämolytische AnämienCCL:23Morbi-RSA
D59.5 Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie [Marchiafava-Micheli]CCL:23Morbi-RSAATC: 4
D59.6 Hämoglobinurie durch Hämolyse infolge sonstiger äußerer UrsachenCCL:23Morbi-RSA
D59.8 Sonstige erworbene hämolytische AnämienCCL:23Morbi-RSA
D59.9 Erworbene hämolytische Anämie, nicht näher bezeichnetCCL:123Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

2.769 Fälle · 53 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 47 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter D59.-.

Rang 616 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,016 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 63, der Frauen ab etwa 69 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6438262,3 %6,3
1 bis unter 5 Jahre18492926,6 %8,3
5 bis unter 10 Jahre9341523,4 %9,1
10 bis unter 15 Jahre5835232,1 %6,1
15 bis unter 18 Jahre3926131,4 %5,3
18 bis unter 20 Jahre198110,69 %7,9
20 bis unter 25 Jahre4426181,6 %9,0
25 bis unter 30 Jahre4916331,8 %7,7
30 bis unter 35 Jahre8445393,0 %8,8
35 bis unter 40 Jahre8446383,0 %8,2
40 bis unter 45 Jahre6033272,2 %8,7
45 bis unter 50 Jahre8841473,2 %8,8
50 bis unter 55 Jahre10439653,8 %8,9
55 bis unter 60 Jahre16695716,0 %9,4
60 bis unter 65 Jahre212118947,7 %9,2
65 bis unter 70 Jahre2191071127,9 %9,5
70 bis unter 75 Jahre2641191459,5 %9,0
75 bis unter 80 Jahre2681201489,7 %9,4
80 bis unter 85 Jahre35314021313 %9,0
85 bis unter 90 Jahre252951579,1 %9,3
90 bis unter 95 Jahre5221311,9 %7,5
ab 95 Jahren13490,47 %8,3

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,1 Tagen (10 bis unter 15 Jahre) und ⌀ 9,5 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

2.769 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Hämatologie und internistische Onkologie (47 % und 21 %)

  • Innere Medizin47 %1.295
  • Hämatologie und internistische Onkologie21 %579
  • Pädiatrie15 %421
  • Gastroenterologie7,4 %206
  • Nephrologie3,3 %92
  • Übrige 19 Abteilungen6,4 %176
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie1,3 %37
  • Intensivmedizin0,83 %23
  • Rheumatologie0,65 %18
  • Chirurgie0,61 %17
  • Geriatrie0,47 %13
  • Herzchirurgie0,36 %10
  • Pneumologie0,36 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,33 %9
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,25 %7
  • Kinderchirurgie0,22 %6
  • Neonatologie0,18 %5
  • Neurologie0,18 %5
  • Dermatologie0,14 %4
  • Unfallchirurgie0,14 %4
  • Endokrinologie0,11 %3
  • Strahlenheilkunde0,072 %2
  • Gefäßchirurgie0,036 %1
  • Neurochirurgie0,036 %1
  • Urologie0,036 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Erworbene hämolytische Anämien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte