D59.4 Sonstige nicht autoimmunhämolytische Anämien

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:23Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 2, 3 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAPolycythämia vera / sonstige Neutropenien, Anämien, myelodysplastischen Syndrome — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Hämolytische Anämie: mechanisch

Hämolytische Anämie: mikroangiopathisch

Hämolytische Anämie: toxisch

Kodierhinweis:

Soll die äußere Ursache angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

102 Fälle · 63 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 47 % Innere Medizin’23

Rang 4028 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 69 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,98 %8,0
1 bis unter 5 Jahre2022,0 %3,0
5 bis unter 10 Jahre1100,98 %1,0
10 bis unter 15 Jahre2112,0 %3,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre2112,0 %12,5
25 bis unter 30 Jahre1010,98 %6,0
30 bis unter 35 Jahre1010,98 %11,0
35 bis unter 40 Jahre3122,9 %7,7
40 bis unter 45 Jahre1010,98 %1,0
45 bis unter 50 Jahre5324,9 %6,2
50 bis unter 55 Jahre7256,9 %5,7
55 bis unter 60 Jahre7436,9 %8,7
60 bis unter 65 Jahre5324,9 %6,8
65 bis unter 70 Jahre157815 %6,4
70 bis unter 75 Jahre9458,8 %7,1
75 bis unter 80 Jahre1211112 %8,5
80 bis unter 85 Jahre1761117 %5,6
85 bis unter 90 Jahre8357,8 %7,1
90 bis unter 95 Jahre1100,98 %8,0
ab 95 Jahren2022,0 %3,0

Behandelnde Fachabteilung

2.769 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Hämatologie und internistische Onkologie (47 % und 21 %)

  • Innere Medizin47 %1.295
  • Hämatologie und internistische Onkologie21 %579
  • Pädiatrie15 %421
  • Gastroenterologie7,4 %206
  • Nephrologie3,3 %92
  • Übrige 19 Abteilungen6,4 %176
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie1,3 %37
  • Intensivmedizin0,83 %23
  • Rheumatologie0,65 %18
  • Chirurgie0,61 %17
  • Geriatrie0,47 %13
  • Herzchirurgie0,36 %10
  • Pneumologie0,36 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,33 %9
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,25 %7
  • Kinderchirurgie0,22 %6
  • Neonatologie0,18 %5
  • Neurologie0,18 %5
  • Dermatologie0,14 %4
  • Unfallchirurgie0,14 %4
  • Endokrinologie0,11 %3
  • Strahlenheilkunde0,072 %2
  • Gefäßchirurgie0,036 %1
  • Neurochirurgie0,036 %1
  • Urologie0,036 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D59.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Erworbene hämolytische infektiöse Anämie
Primärschlüssel
Erworbene hämolytische toxische Anämie
Primärschlüssel
Hämolytische mechanische Anämie
Primärschlüssel
Hämolytische mechanische Anämie durch Prothese, Implantat oder Transplantat
Primärschlüssel
Hämolytische mechanische Anämie durch Shunt
Primärschlüssel
Hämolytische toxische Anämie
Primärschlüssel
Mikroangiopathische hämolytische Anämie
Primärschlüssel
Nichtautoimmune hämolytische Anämie
Primärschlüssel
Nichtautoimmune hämolytische Krankheit
Primärschlüssel
Sekundäre hämolytische Anämie
Primärschlüssel
Symptomatische hämolytische Anämie
Primärschlüssel
Hämolytische Anämie durch Herzbeschwerden
zurückgezogenPrimärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstige nicht autoimmunhämolytische Anämien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte