DRGSystemDeutschland

D59.4Sonstige nicht autoimmunhämolytische Anämien

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Polycythämia vera / sonstige Neutropenien, Anämien, myelodysplastischen Syndrome — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Hämolytische Anämie: mechanisch

Hämolytische Anämie: mikroangiopathisch

Hämolytische Anämie: toxisch

Kodierhinweis:

Soll die äußere Ursache angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

Rang 3785 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 69, der Frauen ab etwa 75 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,82 %8,0
1 bis unter 5 Jahre5414,1 %3,0
5 bis unter 10 Jahre5324,1 %1,0
10 bis unter 15 Jahre2111,6 %3,0
15 bis unter 18 Jahre1010,82 %–
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1100,82 %12,5
25 bis unter 30 Jahre1100,82 %6,0
30 bis unter 35 Jahre000–11,0
35 bis unter 40 Jahre6244,9 %7,7
40 bis unter 45 Jahre2021,6 %1,0
45 bis unter 50 Jahre4133,3 %6,2
50 bis unter 55 Jahre2111,6 %5,7
55 bis unter 60 Jahre7345,7 %8,7
60 bis unter 65 Jahre12849,8 %6,8
65 bis unter 70 Jahre8716,6 %6,4
70 bis unter 75 Jahre12669,8 %7,1
75 bis unter 80 Jahre156912 %8,5
80 bis unter 85 Jahre24121220 %5,6
85 bis unter 90 Jahre11479,0 %7,1
90 bis unter 95 Jahre3122,5 %8,0
ab 95 Jahren000–3,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.769 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Hämatologie und internistische Onkologie (47 % und 21 %)

  • Innere Medizin47 %1.295
  • Hämatologie und internistische Onkologie21 %579
  • Pädiatrie15 %421
  • Gastroenterologie7,4 %206
  • Nephrologie3,3 %92
  • Übrige 19 Abteilungen6,4 %176
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie1,3 %37
  • Intensivmedizin0,83 %23
  • Rheumatologie0,65 %18
  • Chirurgie0,61 %17
  • Geriatrie0,47 %13
  • Herzchirurgie0,36 %10
  • Pneumologie0,36 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,33 %9
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,25 %7
  • Kinderchirurgie0,22 %6
  • Neonatologie0,18 %5
  • Neurologie0,18 %5
  • Dermatologie0,14 %4
  • Unfallchirurgie0,14 %4
  • Endokrinologie0,11 %3
  • Strahlenheilkunde0,072 %2
  • Gefäßchirurgie0,036 %1
  • Neurochirurgie0,036 %1
  • Urologie0,036 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D59.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Erworbene hämolytische infektiöse Anämie
PrimärschlüsselPrimär†:D59.4
Erworbene hämolytische toxische Anämie
PrimärschlüsselPrimär†:D59.4
Hämolytische mechanische Anämie
PrimärschlüsselPrimär†:D59.4
Hämolytische mechanische Anämie durch Prothese, Implantat oder Transplantat
PrimärschlüsselPrimär†:D59.4
Hämolytische mechanische Anämie durch Shunt
PrimärschlüsselPrimär†:D59.4
Hämolytische toxische Anämie
PrimärschlüsselPrimär†:D59.4
Mikroangiopathische hämolytische Anämie
PrimärschlüsselPrimär†:D59.4
Nichtautoimmune hämolytische Anämie
PrimärschlüsselPrimär†:D59.4
Nichtautoimmune hämolytische Krankheit
PrimärschlüsselPrimär†:D59.4
Sekundäre hämolytische Anämie
PrimärschlüsselPrimär†:D59.4
Symptomatische hämolytische Anämie
PrimärschlüsselPrimär†:D59.4
Hämolytische Anämie durch Herzbeschwerden
zurückgezogenPrimärschlüsselPrimär†:D59.4

Änderungen

2010Bestand
Sonstige nicht autoimmunhämolytische Anämien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte