DRGSystemDeutschland

D59.-Erworbene hämolytische Anämien

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen

Subkodes9

D59.0Arzneimittelinduzierte autoimmunhämolytische AnämieMorbi-RSA’25
D59.1-Sonstige autoimmunhämolytische AnämienMorbi-RSA’25Ambulant 4-stellig
D59.2Arzneimittelinduzierte nicht autoimmunhämolytische AnämieMorbi-RSA’25
D59.3Hämolytisch-urämisches SyndromIfSGLaborausnahme EBMMorbi-RSA’25ATC:3’25
D59.4Sonstige nicht autoimmunhämolytische AnämienMorbi-RSA’25
D59.5Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie [Marchiafava-Micheli]Morbi-RSA’25ATC:4’25
D59.6Hämoglobinurie durch Hämolyse infolge sonstiger äußerer UrsachenMorbi-RSA’25
D59.8Sonstige erworbene hämolytische AnämienMorbi-RSA’25
D59.9Erworbene hämolytische Anämie, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter D59.-.

Rang 608 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,016 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 66 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr5336171,8 %6,3
1 bis unter 5 Jahre17385885,9 %8,3
5 bis unter 10 Jahre10450543,5 %9,1
10 bis unter 15 Jahre5624321,9 %6,1
15 bis unter 18 Jahre4422221,5 %5,3
18 bis unter 20 Jahre211380,71 %7,9
20 bis unter 25 Jahre5629271,9 %9,0
25 bis unter 30 Jahre5125261,7 %7,7
30 bis unter 35 Jahre8030502,7 %8,8
35 bis unter 40 Jahre9441533,2 %8,2
40 bis unter 45 Jahre8947423,0 %8,7
45 bis unter 50 Jahre9641553,3 %8,8
50 bis unter 55 Jahre11255573,8 %8,9
55 bis unter 60 Jahre17681956,0 %9,4
60 bis unter 65 Jahre229130997,8 %9,2
65 bis unter 70 Jahre2301071237,8 %9,5
70 bis unter 75 Jahre2511281238,5 %9,0
75 bis unter 80 Jahre2851241619,7 %9,4
80 bis unter 85 Jahre38015322713 %9,0
85 bis unter 90 Jahre2801061749,5 %9,3
90 bis unter 95 Jahre7230422,4 %7,5
ab 95 Jahren7250,24 %8,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,1 Tagen (10 bis unter 15 Jahre) und ⌀ 9,5 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

2.769 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Hämatologie und internistische Onkologie (47 % und 21 %)

  • Innere Medizin47 %1.295
  • Hämatologie und internistische Onkologie21 %579
  • Pädiatrie15 %421
  • Gastroenterologie7,4 %206
  • Nephrologie3,3 %92
  • Übrige 19 Abteilungen6,4 %176
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie1,3 %37
  • Intensivmedizin0,83 %23
  • Rheumatologie0,65 %18
  • Chirurgie0,61 %17
  • Geriatrie0,47 %13
  • Herzchirurgie0,36 %10
  • Pneumologie0,36 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,33 %9
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,25 %7
  • Kinderchirurgie0,22 %6
  • Neonatologie0,18 %5
  • Neurologie0,18 %5
  • Dermatologie0,14 %4
  • Unfallchirurgie0,14 %4
  • Endokrinologie0,11 %3
  • Strahlenheilkunde0,072 %2
  • Gefäßchirurgie0,036 %1
  • Neurochirurgie0,036 %1
  • Urologie0,036 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Erworbene hämolytische Anämien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte