D58.- Sonstige hereditäre hämolytische Anämien

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen

Subkodes5

D58.0 Hereditäre SphärozytoseMorbi-RSA
D58.1 Hereditäre ElliptozytoseMorbi-RSA
D58.2 Sonstige HämoglobinopathienMorbi-RSA
D58.8 Sonstige näher bezeichnete hereditäre hämolytische AnämienMorbi-RSA
D58.9 Hereditäre hämolytische Anämie, nicht näher bezeichnetCCL:23Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

664 Fälle · 52 % Männer · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 44 % Pädiatrie’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter D58.-.

Rang 924 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 17 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr74462811 %3,6
1 bis unter 5 Jahre80394112 %3,6
5 bis unter 10 Jahre105555016 %3,3
10 bis unter 15 Jahre5129227,7 %3,8
15 bis unter 18 Jahre2912174,4 %5,4
18 bis unter 20 Jahre15782,3 %3,5
20 bis unter 25 Jahre2712154,1 %5,0
25 bis unter 30 Jahre18992,7 %5,6
30 bis unter 35 Jahre2514113,8 %5,6
35 bis unter 40 Jahre191272,9 %8,4
40 bis unter 45 Jahre16792,4 %8,3
45 bis unter 50 Jahre161152,4 %6,4
50 bis unter 55 Jahre14682,1 %4,9
55 bis unter 60 Jahre15872,3 %6,9
60 bis unter 65 Jahre181082,7 %5,8
65 bis unter 70 Jahre221393,3 %13,6
70 bis unter 75 Jahre14772,1 %8,0
75 bis unter 80 Jahre2916134,4 %7,7
80 bis unter 85 Jahre4215276,3 %8,2
85 bis unter 90 Jahre259163,8 %8,1
90 bis unter 95 Jahre9541,4 %9,7
ab 95 Jahren1010,15 %2,0

Behandelnde Fachabteilung

664 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Innere Medizin (44 % und 29 %)

  • Pädiatrie44 %294
  • Innere Medizin29 %195
  • Hämatologie und internistische Onkologie7,5 %50
  • Kinderchirurgie4,8 %32
  • Chirurgie3,5 %23
  • Übrige 13 Abteilungen11 %70
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie3,5 %23
  • Nephrologie2,9 %19
  • Pneumologie1,1 %7
  • Kardiologie0,90 %6
  • Intensivmedizin0,60 %4
  • Neonatologie0,45 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,30 %2
  • Endokrinologie0,15 %1
  • Geburtshilfe0,15 %1
  • Gefäßchirurgie0,15 %1
  • Geriatrie0,15 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,15 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,15 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige hereditäre hämolytische Anämien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte