D51.- Vitamin-B12-Mangelanämie

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Vitamin-B 12-Mangel E53.8

Subkodes6

D51.0 durch Mangel an Intrinsic-FaktorMorbi-RSA
D51.1 durch selektive Vitamin-B12-Malabsorption mit ProteinurieMorbi-RSA
D51.2 Transcobalamin-II-Mangel (-Anämie)Morbi-RSA
D51.3 Sonstige alimentäre Vitamin-B12-MangelanämieMorbi-RSA
D51.8 Sonstige Vitamin-B12-MangelanämienMorbi-RSA
D51.9 nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

2.022 Fälle · 54 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 70 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter D51.-.

Rang 688 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,011 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 71, der Frauen ab etwa 77 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6330,30 %5,3
1 bis unter 5 Jahre3120,15 %4,3
5 bis unter 10 Jahre5230,25 %4,0
10 bis unter 15 Jahre6420,30 %3,2
15 bis unter 18 Jahre5140,25 %7,8
18 bis unter 20 Jahre3120,15 %6,0
20 bis unter 25 Jahre6240,30 %7,0
25 bis unter 30 Jahre7250,35 %5,3
30 bis unter 35 Jahre318231,5 %6,5
35 bis unter 40 Jahre4620262,3 %6,1
40 bis unter 45 Jahre5119322,5 %7,1
45 bis unter 50 Jahre6832363,4 %7,2
50 bis unter 55 Jahre7845333,9 %7,1
55 bis unter 60 Jahre13079516,4 %7,0
60 bis unter 65 Jahre16496688,1 %6,9
65 bis unter 70 Jahre196120769,7 %7,9
70 bis unter 75 Jahre23210213011 %6,6
75 bis unter 80 Jahre22510112411 %7,3
80 bis unter 85 Jahre36314921418 %7,0
85 bis unter 90 Jahre2739617714 %6,8
90 bis unter 95 Jahre10637695,2 %6,0
ab 95 Jahren187110,89 %4,8

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,0 Tagen (90 bis unter 95 Jahre) und ⌀ 7,9 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

2.022 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (70 %)

  • Innere Medizin70 %1.419
  • Gastroenterologie15 %295
  • Hämatologie und internistische Onkologie8,7 %175
  • Neurologie1,6 %32
  • Pädiatrie1,2 %25
  • Übrige 11 Abteilungen3,8 %76
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie1,2 %24
  • Geriatrie1,1 %23
  • Nephrologie0,45 %9
  • Chirurgie0,30 %6
  • Pneumologie0,30 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,15 %3
  • Endokrinologie0,049 %1
  • Intensivmedizin0,049 %1
  • Neurochirurgie0,049 %1
  • Rheumatologie0,049 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,049 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Vitamin-B12-Mangelanämie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte