C15.- Bösartige Neubildung des Ösophagus

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Hinweis:

Zwei Subklassifikationen stehen zur Auswahl:

.0-.2 nach der anatomischen Bezeichnung

.3-.5 nach dem Drittel

Es wird absichtlich von dem Grundsatz abgewichen, dass die Kategorien einander ausschließen sollten, da beide Einteilungen verwendet werden, die daraus resultierenden anatomischen Unterteilungen jedoch nicht übereinstimmen.

Regeln außerhalb des Katalogs1

Ein im Krankenhaus bekannter Patient wurde in schlechtem AZ mit bekanntem inoperablem Ösophaguskarzinom aufgenommen mit tumorbedingter Ösophagusstenose. Therapie: Ösophagusbougierung. Entlassung des Patienten am Folgetag ohne weitere Maßnahmen. Was ist die Hauptdiagnose, das Ösophaguskarzinom (C15.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes8

C15.0 Bösartige Neubildung: Zervikaler ÖsophagusCCL:123’26Morbi-RSA’26⚖ 1ATC: 26’25
C15.1 Bösartige Neubildung: Thorakaler ÖsophagusCCL:123’26Morbi-RSA’26⚖ 1ATC: 26’25
C15.2 Bösartige Neubildung: Abdominaler ÖsophagusCCL:123’26Morbi-RSA’26⚖ 1ATC: 26’25
C15.3 Bösartige Neubildung: Ösophagus, oberes DrittelCCL:123’26Morbi-RSA’26⚖ 1ATC: 26’25
C15.4 Bösartige Neubildung: Ösophagus, mittleres DrittelCCL:123’26Morbi-RSA’26⚖ 1ATC: 26’25
C15.5 Bösartige Neubildung: Ösophagus, unteres DrittelCCL:123’26Morbi-RSA’26⚖ 1ATC: 26’25
C15.8 Bösartige Neubildung: Ösophagus, mehrere Teilbereiche überlappendCCL:1234’26Morbi-RSA’26⚖ 1ATC: 26’25
C15.9 Bösartige Neubildung: Ösophagus, nicht näher bezeichnetCCL:123’26Morbi-RSA’26⚖ 1ATC: 26’25

Diagnosehäufigkeit

26.341 Fälle · 77 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 41 % Innere Medizin’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter C15.-.

Rang 156 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,15 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 69 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre4310,015 %6,1
25 bis unter 30 Jahre171520,065 %11,1
30 bis unter 35 Jahre393090,15 %6,4
35 bis unter 40 Jahre10373300,39 %8,6
40 bis unter 45 Jahre215165500,82 %8,6
45 bis unter 50 Jahre5094061031,9 %8,3
50 bis unter 55 Jahre1.2409932474,7 %8,7
55 bis unter 60 Jahre2.9942.39559911 %8,7
60 bis unter 65 Jahre4.4353.52591017 %8,5
65 bis unter 70 Jahre5.0704.0251.04519 %8,6
70 bis unter 75 Jahre4.1603.27688416 %8,9
75 bis unter 80 Jahre3.2462.45279412 %8,7
80 bis unter 85 Jahre2.7881.99379511 %9,1
85 bis unter 90 Jahre1.2378294084,7 %8,8
90 bis unter 95 Jahre2381361020,90 %10,3
ab 95 Jahren4623230,17 %8,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

27.491 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Gastroenterologie (41 % und 14 %)

  • Innere Medizin41 %11.316
  • Gastroenterologie14 %3.940
  • Chirurgie13 %3.704
  • Hämatologie und internistische Onkologie13 %3.451
  • Strahlenheilkunde12 %3.240
  • Übrige 23 Abteilungen6,7 %1.840
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung3,2 %884
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,97 %266
  • Geriatrie0,61 %168
  • Intensivmedizin0,52 %143
  • Pneumologie0,51 %140
  • Kardiologie0,20 %55
  • Neurologie0,14 %38
  • Nephrologie0,095 %26
  • Thoraxchirurgie0,084 %23
  • Neurochirurgie0,080 %22
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,051 %14
  • Gefäßchirurgie0,044 %12
  • Unfallchirurgie0,044 %12
  • Orthopädie0,025 %7
  • Herzchirurgie0,022 %6
  • Urologie0,018 %5
  • Dermatologie0,015 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,015 %4
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,015 %4
  • Rheumatologie0,011 %3
  • Endokrinologie0,007 %2
  • Augenheilkunde0,004 %1
  • Plastische Chirurgie0,004 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Bösartige Neubildung des Ösophagus

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte